Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Stadtsparkasse Augsburg

Ein Beitrag von Elke Miedanner, Gesundheitsmanagerin der SSKA

Ergebnisse der Umfragerunde 2023/24 aus dem A³ Nachhaltigkeitsmonitoring haben ergeben, dass 44,9% der befragten Unternehmen keine Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung umsetzen. Davon haben 16,7% diese Möglichkeit noch nicht in Betracht gezogen, 22,9% gaben als Grund fehlende finanzielle und personelle Kapazitäten an. Außerdem bieten 35,9% der Unternehmen keine Schulungen für Mitarbeitende zu gesundheitsrelevanten Themen an. Wir waren im Gespräch mit der Stadtsparkasse Augsburg und haben nachgefragt, welche Merkmale und Vorteile ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bietet.

Welche Rolle spielt das Thema BGM bei der Stadtsparkasse Augsburg? Seit wann gibt es ein strukturiertes BGM bei Ihnen?

Vor mittlerweile 15 Jahren hat die Stadtsparkasse Augsburg die Einführung eines umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) beschlossen. Seitdem ist die Relevanz des BGM im Unternehmen stetig gestiegen. Ein ganzheitliches und strategisch ausgerichtetes BGM trägt zu verschiedenen Aspekten des Unternehmens und der Unternehmensziele bei. Es unterstützt sowohl die Gewinnung neuer Mitarbeitenden als auch die Zufriedenheit und Gesundheit der aktuellen Belegschaft. Dementsprechend wurden die Kapazitäten, Ressourcen und das Budget für das BGM kontinuierlich ausgeweitet.

Wie ist das BGM in Ihre Unternehmensstrategie  bzw. Personalstrategie eingebunden?

Unser Gesundheitsmanagement wird vom Bereich People & Culture verantwortet. People & Culture ist unsere zentrale Anlaufstelle für Personalangelegenheiten und die Personalstrategie im Haus. Ergänzt wird das Gesundheitsmanagement durch die Arbeit unseres BGM-Steuerungskreises. Der Steuerungskreis repräsentiert in seiner Zusammensetzung unser gesamtes Unternehmen und setzt sich aus verschiedenen Personen aus allen Bereichen der Stadtsparkasse Augsburg zusammen. Durch diese Struktur und regelmäßige Austauschrunden erfolgt ein stetiger Abgleich mit der Unternehmensstrategie.

Ergebnisse der Umfragerunde 2023/24 aus dem A³ Nachhaltigkeitsmonitoring haben ergeben, dass 44,9% der befragten Unternehmen keine Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung umsetzen. Davon haben 16,7% diese Möglichkeit noch nicht in Betracht gezogen, 22,9% gaben als Grund fehlende finanzielle und personelle Kapazitäten an. Außerdem bieten 35,9% der Unternehmen keine Schulungen für Mitarbeitende zu gesundheitsrelevanten Themen an. Wir waren im Gespräch mit der Stadtsparkasse Augsburg und haben nachgefragt, welche Merkmale und Vorteile ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bietet.

Welche Rolle spielt das Thema BGM bei der Stadtsparkasse Augsburg? Seit wann gibt es ein strukturiertes BGM bei Ihnen?

Vor mittlerweile 15 Jahren hat die Stadtsparkasse Augsburg die Einführung eines umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) beschlossen. Seitdem ist die Relevanz des BGM im Unternehmen stetig gestiegen. Ein ganzheitliches und strategisch ausgerichtetes BGM trägt zu verschiedenen Aspekten des Unternehmens und der Unternehmensziele bei. Es unterstützt sowohl die Gewinnung neuer Mitarbeitenden als auch die Zufriedenheit und Gesundheit der aktuellen Belegschaft. Dementsprechend wurden die Kapazitäten, Ressourcen und das Budget für das BGM kontinuierlich ausgeweitet.

Wie ist das BGM in Ihre Unternehmensstrategie  bzw. Personalstrategie eingebunden?

Unser Gesundheitsmanagement wird vom Bereich People & Culture verantwortet. People & Culture ist unsere zentrale Anlaufstelle für Personalangelegenheiten und die Personalstrategie im Haus. Ergänzt wird das Gesundheitsmanagement durch die Arbeit unseres BGM-Steuerungskreises. Der Steuerungskreis repräsentiert in seiner Zusammensetzung unser gesamtes Unternehmen und setzt sich aus verschiedenen Personen aus allen Bereichen der Stadtsparkasse Augsburg zusammen. Durch diese Struktur und regelmäßige Austauschrunden erfolgt ein stetiger Abgleich mit der Unternehmensstrategie.

Warum lohnt es sich nach Ihrer Ansicht, Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden im Unternehmen einzuführen?

Der Return on Invest einer Maßnahme im Betrieblichen Gesundheitsmanagement kann nicht immer mit konkreten Zahlen oder Daten belegt werden. Es gibt jedoch zahlreiche Studien, die zeigen, dass BGM-Maßnahmen beispielsweise die Fehlzeiten reduzieren und die Motivation der Mitarbeitenden steigern können. Diese positiven Effekte lassen sich jedoch nicht immer direkt auf jede einzelne Maßnahme zurückführen.

Man kann jedoch davon ausgehen, dass es sich immer lohnt, wenn die Maßnahmen der Verhaltens- oder Verhältnisprävention zielgerichtet und bedarfsorientiert geplant werden. Dies bedeutet, dass vor einer Maßnahmenplanung eine grundlegende Analyse stattfindet, z. B. durch die regelmäßige Befragung der Mitarbeitenden. Wir arbeiten seit 2018 mit der Beschäftigtenbefragung zur psychischen Belastung, um gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Mitarbeitenden einzugehen und passende Maßnahmen zu entwickeln.

Sie haben einen eigenen Betriebssportverein und fördern somit die Aspekte Gesundheit und Fitness im Betrieb. Welche weiteren konkreten Maßnahmen und Programme bieten Sie Mitarbeitenden?

Seit dem 1. März bieten wir neben dem Betriebssportverein auch die Mitgliedschaft bei Egym Wellpass Firmenfitness an. Darüber hinaus stehen osteopathische Behandlungen und mobile Massagen zur Verfügung. Regelmäßige Vorträge und Workshops zu allen relevanten Präventionsfeldern, einschließlich Sucht- und Gewaltprävention, sowie Führungsimpulse wie „gesundes und familienfreundliches Führen“ oder „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ runden unser Angebot ab. Zudem bieten wir Gesundheitstage und Check-ups an.

Die Bereitstellung ergonomischer Hilfsmittel, Ergo- oder Gesundheitscoaching sowie eine arbeitspsychologische Sprechstunde sind für uns seit Jahren selbstverständlich. Unsere Mitarbeitenden können darüber hinaus auch eine digitale Gesundheitsplattform nutzen, über die ein ganzheitlicher und umfassender Input zu den Themen der gesunden Lebensführung geboten wird.

 

Warum lohnt es sich nach Ihrer Ansicht, Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden im Unternehmen einzuführen?

Der Return on Invest einer Maßnahme im Betrieblichen Gesundheitsmanagement kann nicht immer mit konkreten Zahlen oder Daten belegt werden. Es gibt jedoch zahlreiche Studien, die zeigen, dass BGM-Maßnahmen beispielsweise die Fehlzeiten reduzieren und die Motivation der Mitarbeitenden steigern können. Diese positiven Effekte lassen sich jedoch nicht immer direkt auf jede einzelne Maßnahme zurückführen.

Man kann jedoch davon ausgehen, dass es sich immer lohnt, wenn die Maßnahmen der Verhaltens- oder Verhältnisprävention zielgerichtet und bedarfsorientiert geplant werden. Dies bedeutet, dass vor einer Maßnahmenplanung eine grundlegende Analyse stattfindet, z. B. durch die regelmäßige Befragung der Mitarbeitenden. Wir arbeiten seit 2018 mit der Beschäftigtenbefragung zur psychischen Belastung, um gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Mitarbeitenden einzugehen und passende Maßnahmen zu entwickeln.

Sie haben einen eigenen Betriebssportverein und fördern somit die Aspekte Gesundheit und Fitness im Betrieb. Welche weiteren konkreten Maßnahmen und Programme bieten Sie Mitarbeitenden?

Seit dem 1. März bieten wir neben dem Betriebssportverein auch die Mitgliedschaft bei Egym Wellpass Firmenfitness an. Darüber hinaus stehen osteopathische Behandlungen und mobile Massagen zur Verfügung. Regelmäßige Vorträge und Workshops zu allen relevanten Präventionsfeldern, einschließlich Sucht- und Gewaltprävention, sowie Führungsimpulse wie „gesundes und familienfreundliches Führen“ oder „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ runden unser Angebot ab. Zudem bieten wir Gesundheitstage und Check-ups an.

Die Bereitstellung ergonomischer Hilfsmittel, Ergo- oder Gesundheitscoaching sowie eine arbeitspsychologische Sprechstunde sind für uns seit Jahren selbstverständlich. Unsere Mitarbeitenden können darüber hinaus auch eine digitale Gesundheitsplattform nutzen, über die ein ganzheitlicher und umfassender Input zu den Themen der gesunden Lebensführung geboten wird.

 

Wie stellen Sie sicher, dass gesundheitsbezogene Maßnahmen im Unternehmen regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt werden?

Über unsere Veranstaltungssoftware erhalten wir automatisch ein anonymisiertes Feedback von den Teilnehmenden. Dies ermöglicht es uns, die Qualität der Anbieter sowie die Passgenauigkeit und den organisatorischen Rahmen der Maßnahmen zu evaluieren. Zusätzlich liegen uns alle drei Jahre die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung zur psychischen Belastung vor. Diese Befragungen helfen uns, Handlungsbedarfe zu identifizieren und unser Angebot entsprechend weiterzuentwickeln.

Können Sie konkrete positive Effekte auf Mitarbeitendenzufriedenheit, das Arbeitsklima oder die Krankheitsquote nennen?

Die Zufriedenheit der Belegschaft zeigt sich zunächst in einer geringen Fluktuation,  durch viele persönliche Rückmeldungen der Dankbarkeit, beispielsweise nach Veranstaltungen oder über unsere Personalvertretung. Auch die anonymen Feedbacks im Rahmen der turnusmäßigen Befragungen (Freitextfelder) sowie die in der Regel gute Resonanz auf die ausgeschriebenen Angebote sprechen für sich.

Unser Unternehmen wird zudem – wie die letzten Interviews im Rahmen des Audits „Beruf und Familie“ im Juni 2025 ergaben – auch als familienfreundlich wahrgenommen. Unsere Betriebssportgruppen, die Egym Wellpass Firmenfitness als Plus-1-Mitgliedschaft, bis zu drei Jobräder, „Danke für Dich“-Aktionen bei Kooperationspartnern und unser Kantinenangebot sind alles Angebote, die auch für Familienmitglieder nutzbar sind.

Unsere Krankheitsquote liegt seit Jahren unter dem Durchschnitt der bayerischen Großsparkassen. Den Erfolg eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) allein an dieser Zahl festzumachen, sehen wir kritisch. Oft gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen betrieblichen Rahmenbedingungen und langwierigen Krankheitsverläufen, wie beispielsweise bei einer Krebserkrankung. Hier ist es elementar wichtig, im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements eine optimale Hilfestellung beim Wiedereinstieg zu bieten. Diese gesetzliche Vorgabe setzen wir seit 2006 nicht nur um, sondern leben sie in unserem Unternehmensleitbild.

Wie stellen Sie sicher, dass gesundheitsbezogene Maßnahmen im Unternehmen regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt werden?

Über unsere Veranstaltungssoftware erhalten wir automatisch ein anonymisiertes Feedback von den Teilnehmenden. Dies ermöglicht es uns, die Qualität der Anbieter sowie die Passgenauigkeit und den organisatorischen Rahmen der Maßnahmen zu evaluieren. Zusätzlich liegen uns alle drei Jahre die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung zur psychischen Belastung vor. Diese Befragungen helfen uns, Handlungsbedarfe zu identifizieren und unser Angebot entsprechend weiterzuentwickeln.

Können Sie konkrete positive Effekte auf Mitarbeitendenzufriedenheit, das Arbeitsklima oder die Krankheitsquote nennen?

Die Zufriedenheit der Belegschaft zeigt sich zunächst in einer geringen Fluktuation,  durch viele persönliche Rückmeldungen der Dankbarkeit, beispielsweise nach Veranstaltungen oder über unsere Personalvertretung. Auch die anonymen Feedbacks im Rahmen der turnusmäßigen Befragungen (Freitextfelder) sowie die in der Regel gute Resonanz auf die ausgeschriebenen Angebote sprechen für sich.

Unser Unternehmen wird zudem – wie die letzten Interviews im Rahmen des Audits „Beruf und Familie“ im Juni 2025 ergaben – auch als familienfreundlich wahrgenommen. Unsere Betriebssportgruppen, die Egym Wellpass Firmenfitness als Plus-1-Mitgliedschaft, bis zu drei Jobräder, „Danke für Dich“-Aktionen bei Kooperationspartnern und unser Kantinenangebot sind alles Angebote, die auch für Familienmitglieder nutzbar sind.

Unsere Krankheitsquote liegt seit Jahren unter dem Durchschnitt der bayerischen Großsparkassen. Den Erfolg eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) allein an dieser Zahl festzumachen, sehen wir kritisch. Oft gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen betrieblichen Rahmenbedingungen und langwierigen Krankheitsverläufen, wie beispielsweise bei einer Krebserkrankung. Hier ist es elementar wichtig, im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements eine optimale Hilfestellung beim Wiedereinstieg zu bieten. Diese gesetzliche Vorgabe setzen wir seit 2006 nicht nur um, sondern leben sie in unserem Unternehmensleitbild.

Tipps für Unternehmen: Wie möchten Sie andere Unternehmen dazu ermutigen, ebenfalls Maßnahmen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement umzusetzen?

Ich denke, in der aktuellen Zeit sollten die meisten Unternehmen den Stellenwert des betrieblichen Gesundheitsmanagements erkannt haben. Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeitende sind die wichtigste Konstante in jedem Unternehmen. Scheuen Sie sich also nicht davor, ein BGM einzuführen!

Schaffen Sie einen verbindlichen Rahmen für ein Betriebliches Gesundheits- und Eingliederungsmanagement, holen Sie sich fachliche Expertise z. B. durch Krankenkassen ins Haus, starten Sie mit einer ersten Beschäftigtenbefragung und mit Ihrer Zusage, ernsthaft an den Gesundheitsthemen dran zu bleiben.

Welche Entwicklungen oder Trends erwarten Sie in Zukunft in Hinblick auf die Förderung von Gesundheit im Unternehmen?

In Zeiten des Fachkräftemangels wird die Bedeutung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden weiter zunehmen. Die Entwicklung passgenauer Maßnahmen der sog. Verhältnisprävention, also Maßnahmen, die die Arbeitsbedingungen in den Fokus nehmen, bleibt die große Herausforderung im BGM. Denn diese Maßnahmen haben in der Regel einen weitaus größeren Hebel, als die ausschließlich an den einzelnen Mitarbeitenden adressierten Angebote der Verhaltensprävention.
Ein Beispiel: Der Rückenkurs alleine wird dem Mitarbeitenden nur kurzfristig etwas bringen, wenn die Ergonomie, Arbeitsinhalte oder Auslastung  am Arbeitsplatz dauerhaft nicht passen. Dies wird noch viel Überzeugungsarbeit benötigen.

Nachhaltigkeit und Digitalität werden im Betrieblichen Gesundheitsmanagement in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Eine der spannendsten Fragen ist bereits jetzt: Wie erreiche ich die Belegschaft mit meinen Informationen? Wir benötigen vermehrt digitale Lösungen, um unsere Maßnahmen effektiv und einfach zugänglich zu gestalten.

Welche Rolle spielt auch zunehmend die psychische Gesundheit im BGM?

Die Zunahme psychischer Störungen und Erkrankungen ist meist das Ergebnis eines Zusammenspiels verschiedener Belastungsfaktoren und Entwicklungen der modernen Welt. Diese können nicht allein durch die Angebote des BGM´s behoben werden. Hier werden z. B. dringend externe Angebote wie zusätzliche Therapie- und Klinikplätze, oder Facharzttermine benötigt.

Dennoch müssen wir uns im BGM besonders mit den aktuellen Trends auseinandersetzen: New Work, hybrides/mobiles Arbeiten, leistungsgewandelte Mitarbeitende, gelingende Übergänge in die Rente für Mitarbeitende über 60 Jahre und die Pflege von Angehörigen sind hier zentrale Beispiele. Diese Entwicklungen stellen einige unserer Herausforderungen dar. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, arbeiten wir bereits mit Beratungsangeboten wie unserem Arbeitspsychologen zusammen. Auch in Zukunft wird es notwendig sein, weitere externe Expertise ins Unternehmen zu holen.

Kontakt

Elke Miedanner, BGM-Managerin

elke.miedanner@sska.de

Stadtsparkasse Augsburg

Halderstraße 1-5, 86150 Augsburg

 

Nachhaltigkeitsmonitoring A³ Schon gewusst?

Umfragen aus dem Nachhaltigkeitsmonitor 2023/24 haben ergeben, nur knapp die Hälfte (55,1%) der befragten Unternehmen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung umsetzen, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen. Zu diesen Maßnahmen gehören beispielsweise Bezuschussung von Fitnesstudio-Mitgliedschaften.

Umfragen aus dem Nachhaltigkeitsmonitor 2023/24 haben ergeben, nur knapp die Hälfte (55,1%) der befragten Unternehmen Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung umsetzen, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen. Zu diesen Maßnahmen gehören beispielsweise Bezuschussung von Fitnesstudio-Mitgliedschaften.

weitere Ergebnisse

Praxisbeispiele aus dem Bereich nachhaltiges Wirtschaften Diese Unternehmen zeigen wie es geht

Praxisbeispiel: Ressourceneffizienz ForChange – Forschung zu Nahrungsmittel- und Rohstoffspekulation

Prof. Dr. Andreas Rathgeber vom Institut für Materials Resource Management (MRM) untersucht im Forschungsprojekt "Märkte für Menschen" im Rahmen des Forschungsverbundes ForChange die Ursachen von Preisexplosionen bei Nahrungsmitteln und Rohstoffen, wobei die Faktoren wie Ernteausfälle, Energiegewinnung aus Nahrungsmitteln, Änderungen im Konsumverhalten und Spekulationen an den Finanzmärkten analysiert werden. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften FC Augsburg: Neues Abfalltrennkonzept an Spieltagen

Der FC Augsburg hat gemeinsam mit der Kühl Entsorgung und Recycling Süd GmbH ein neues Abfalltrennkonzept für Spieltage entwickelt. Damit will der FCA Verantwortung für regionalen Umweltschutz nehmen und sein Abfallmanagement in der Saison 2025/26 weiterentwickeln. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Kommunaler Umweltschutz: Weniger Müll durch Augsburger Land Becher

Der Augsburger Land Becher ist ein umweltfreundlicher Mehrwegbecher, der vom Abfallwirtschaftsbetrieb und der Wirtschaftsförderung des Landkreises Augsburg ins Leben gerufen wurde. Somit soll Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Kommune gefördert werden. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Was bedeutet Gemeinwohlökonomie? Tipps & Einblicke eines zertifizierten Unternehmens

Was ist Corporate Social Responsibility und wie stehen wir als Digitalagentur in diesem Thema da? Diese Frage haben wir uns bei TEAM23 vor zwei Jahren gestellt und sind dabei auf das Konzept Gemeinwohlökonomie gestoßen. Wie wir das Thema angegangen sind und wo wir jetzt stehen, erfahren Sie hier. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Universitätsklinikum Das Universitätsklinikum Augsburg investiert in den Klima- und Umweltschutz

Das Universitätsklinikum Augsburg (UKA) ist als Supramaximalversorger Spezialist für die Gesundheit der Menschen. Für die Gesundheit unserer Natur ist ein solcher Klinikbetrieb allerdings weniger zuträglich. Am UKA stellen sich ausgesuchte Führungskräfte dieser Verantwortung. Bereits 2019 rief der Vorstand die Initiative „University Medicine Augsburg Goes Green (UMAGG)“ ins Leben. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Abfallreduzierung in Unternehmen: Studierende helfen beim (Abfall) Sparen durch Kunststoffrecycling

Plastikabfall ist ein wichtiges Thema in der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion. Auch bei Unternehmen fallen zahlreiche Plastikabfälle in Form von Folien, Tüten, Kisten und Füllmaterialien an. Einiges davon ist schwer zu vermeiden, aber eine gute Eigenschaft von Kunststoffen ist, dass sie sich sehr gut recyceln lassen. Allerdings nur, wenn sie sortenrein vorliegen. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: WASHTEC CLEANING TECHNOLOGY GMBH Nachhaltige und effiziente Wärmebereitstellung und -nutzung in Industriehallen

Ein Bereich des Werks in Augsburg wurde bis dato durch Ölheizungen beheizt. Damit verbunden ist eine hohe CO2-Emissionsintensität sowie eine ineffiziente Nutzung der bereitgestellten Wärme. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Ressourceneffizienz Demonstrationsprojekt Kleinwindanlage am Schulzentrum Friedberg

Durch die stetig steigenden Belastungen des Strompreises ist zu erwarten, dass auch in Zukunft verstärkt Eigenstromversorgungsanlagen installiert werden. Neben der z.B. eigenen Photovoltaikanlage können dies auch Kleinwindanlagen sein. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Ressourceneffizienz LINDA 2.0 – Für großflächige Stromausfälle gewappnet sein

Ziel des von Prof. Dr.-Ing. Michal Finkel geleiteten Forschungsprojekts LINDA 2.0 (Lokale (teil-)automatisierte Inselnetz- und Notversorgung mit dezentralen Erzeugungsanlagen bei großflächigen Stromausfällen) ist es, eine Notversorgung kritischer Infrastrukturen mit deutlich reduziertem Personaleinsatz zu ermöglichen, ein Konzept für eine optimierte Spannungshaltung im Inselnetzbetrieb zu entwickeln, die Erkenntnisse des LINDA auf weitere Konstellationen von dezentralen Erzeugungsanlagen und kritischen Infrastrukturen zu übertragen und das LINDA-Konzept bei Netzersatzanlagen einem Flächeneinsatz zuzuführen. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel Nachhaltiges Wirtschaften Nachhaltigkeit im Dialog: Zusammenarbeit, Kompetenzen und Herausforderungen eines Nachhaltigkeitsmanagers

Philipp Bonaventura ist Corporate Responsibility Manager für Strategie & Umwelt bei der Schöffel Sportbekleidung GmbH in Schwabmünchen. Im Interview berichtet er über die Aufgaben und Herausforderungen seines Jobs. Wie ist Ihr beruflicher Background und wie sind Sie zu dieser Position ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: immobilien Deutscher Architekturpreis für innovativen, nachhaltigen Massivbau

Der deutsche Architekturpreis 2023 geht an die EIGNER Bauunternehmung: Die innovative Konstruktion der Stahlbetondecke über der Tiefgaragenabfahrt in der Maria-Penn-Straße in Nördlingen wurde nun mit dem deutschen Architekturpreis Beton 2023 ausgezeichnet. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Bifa Umweltinstitut GmbH Konzept zur Anpassung an den Klimawandel für Unternehmen der Holzbaubranche

Im Projekt „Anpassung an den Klimawandel für Unternehmen der Holzbaubranche“ wurde mit dem Pilotbetrieb Taglieber Holzbau GmbH ein Anpassungskonzept entwickelt, das auch für andere Handwerksbetriebe als Modell für Klimaanpassungen und Klimaschutz dienen kann. ... mehr
Mehr lesen

Aus unserem Themenspektrum Nachhaltiges Wirtschaften Das könnte Sie auch interessieren

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Arbeitsplatz, Mitarbeiter & Führung

Dass Unternehmen gerade auch des sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit in den Fokus rücken sollen und wollen, hat sich auch in der Covid-19-Pandemie gezeigt: In Krisenzeiten werden gemeinsame Werte, Gesundheit, Resilienz, Zusammenhalt, eine gesunde Kommunikation, Führung auf Distanz und ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Wochen der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in der Wirtschaft hat viele Facetten. Sind die Lieferketten transparent? Wie steht es um die Energieversorugng oder um Mobilitätsfragen? Und wie ist der Umgang mit Mitarbeiter:innen oder der Konkurenz? Die Wochen der Nachhaltigkeit im Wirtschaftsraum Augsburg zeigen auf, welche ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Betriebliches Mobilitätsmanagement

Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit im Unternehmen und der Attraktivität als Arbeitgeber wird ein professionelles Mobilitätsmanagement immer wichtiger. Hier liegt oft nicht nur großes Einsparpotential an Ressourcen und CO2 verborgen, sondern auch die Möglichkeit die Mitarbeiterbindung, durch ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Nachhaltigkeitsmonitor

Wie intensiv engagieren sich Unternehmen und Organisationen in der Region Augsburg in Aufgabenstellungen rund um Nachhaltigkeit? In einem bislang einzigartigen Vorhaben wurde dieser Frage nachgegangen. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH arbeitet seit Frühjahr 2023 gemeinsam mit der Technischen ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ A³ klimaneutral

Die Initiative A³ klimaneutral begleitet Unternehmen aus der Region Augsburg beim Erreichen des Ziels Klimaneutralität bis 2030. Zusammen mit dem Partner KUMAS Umweltnetzwerk werden im Rahmen der Initiative die Bilanzierung der CO2-Emissionen, Informationen zu Maßnahmen zur Reduktion von ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Geschäftsmodelle & Markt

Ob ein Unternehmen eine nachhaltige Strategie verfolgt, zeigt sich auch im Geschäftsmodell und im Einfluss auf den Markt. Nicht nur ein nachhaltiges Produkt oder eine Ausrichtung nach der Gemeinwohlökonomie sind Stellschrauben für Unternehmen. Sondern auch das Thema regionale ... mehr
Mehr lesen

Als Unternehmen verantwortlich handeln Nachhaltigkeitsatlas A³

Wir machen die Zukunft besser: Die Online-Plattform „Nachhaltigkeitsatlas“ führt Good Practice-Beispiele, Experten und Angebote aus der Region A³ zusammen. Im Wirtschaftsraum Augsburg ist viel Knowhow bei den Unternehmen, bei Projekten, Netzwerken und Institutionen gebündelt. Das möchten ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Bauen Netzwerk Zirkuläres Bauen im Wirtschaftsraum Augsburg

Seit 2022 engagiert sich ein Netzwerk aus vielen Institutionen in der Region für mehr Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Seit der Auftaktveranstaltung Zirkuläres Bauen im Oktober 2022 wurden Veranstaltungen mit insgesamt fast 500 Teilnehmern aus der Region durchgeführt. Wir freuen uns über das ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Umwelt & Ressourceneffizienz

Klimaschutz und die Folgen des Klimawandels werden insbesondere KMU in den nächsten Jahren vor gewaltige Herausforderungen stellen: Sie müssen Antworten finden auf höhere CO2-Bepreisung, den Trend zum „klimaneutralen Unternehmen“, zunehmende rechtliche Vorgaben und noch zu erwartenden ... mehr
Mehr lesen

11. Juli 2024 Jahreskonferenz A³ klimaneutral

Im Rahmen der Initiative A³ klimaneutral fand am 11. Juli 2024 im Westhouse Augsburg die erste Jahreskonferenz statt.
Mehr lesen

Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ 2025 Mit (gemeinsamen) Projekten zukunftsfähig bleiben

Der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ wird bereits seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Büro für Nachhaltigkeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg und mit der Unterstützung durch die Stadtwerke Augsburg und die Stadtsparkassse Augsburg von der Regio Augsburg Wirtschaft organisiert
Mehr lesen