Pressemitteilung 06.05.2026 Fachkräfte im Fokus: 100 Gäste diskutieren Zukunft des Augsburger Arbeitsmarkts

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren – und welche konkreten Handlungsoptionen ergeben sich daraus für Unternehmen und Organisationen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Arbeitsmarkt – Quo Vadis?“, die von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Augsburger Allgemeinen im Foyer der AZ durchgeführt wurde. Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und gemeinsam zu diskutieren. Durch das Programm führte Dr. Nina Schmitt, Leitung Geschäftsfeld Fachkräftesicherung und -marketing der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH.

Die Veranstaltung wurde von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH in Kooperation mit der Augsburger Allgemeinen organisiert. Beide Partner eint das Ziel, zentrale wirtschaftliche Zukunftsthemen für die Region sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu diskutieren. „Gerade beim Thema Arbeitsmarkt wird deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit ist – zwischen Unternehmen, Institutionen und Netzwerken“, betonte Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, in seiner Begrüßung.

Arbeitsmarkt im Wandel: Zahlen, Trends und Perspektiven

Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Dr. Gerd Zika vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In seinem Impulsvortrag zeigte er die zentralen Entwicklungen am Arbeitsmarkt auf – insbesondere den demografisch bedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots durch das Ausscheiden der Babyboomer-Generation.
Zika machte deutlich, dass sich der Arbeitsmarkt nicht nur verknappt, sondern strukturell verändert. Bestimmte sogenannte Fokus-Berufe werden auch künftig eine hohe Bedeutung behalten, bei gleichzeitigem Fachkräftemangel in diesen Qualifikationen, parallel steigen die Anforderungen an Qualifikation und Anpassungsfähigkeit. Seine Einordnung lieferte die fundierte Grundlage für die anschließende Diskussion.

Transformation in der Praxis: Mitarbeitende im Mittelpunkt

Im zweiten Impuls gab Ingo Hild, Werkleiter bei ams OSRAM in Schwabmünchen, einen Einblick in die langjährige Transformationsarbeit eines Industrieunternehmens. Er zeigte, wie Wandel konkret gestaltet werden kann – mit einem klaren Fokus auf die Mitarbeitenden.
Hild betonte, dass lebenslanges Lernen bei ams OSRAM kein Lippenbekenntnis sei. So würden gezielt Weiterbildungsangebote für alle Altersgruppen geschaffen – auch für Mitarbeitende kurz vor dem Ruhestand. Entscheidend sei es, die Belegschaft aktiv in den Wandel einzubinden und individuelle Perspektiven zu berücksichtigen. Eine enge Verbindung zu den Mitarbeitenden und ein tiefes Verständnis für deren Lebensläufe seien dabei zentrale Erfolgsfaktoren.

Paneldiskussion: Lösungen für die Arbeitswelt von morgen

Im anschließenden Panel wurden die Perspektiven aus Forschung, Unternehmenspraxis und institutionellem Kontext zusammengeführt. Neben Dr. Gerd Zika und Ingo Hild diskutierten Beatriz Gastaldini (Agentur für Arbeit Augsburg), Dr. Anna Krombacher (Fraunhofer FIT) sowie Julia Kemmer und Lisa Scherer (GIWA GmbH, Westendorf).
Im Mittelpunkt standen konkrete Lösungsansätze für die Herausforderungen am Arbeitsmarkt:

  • Die Agentur für Arbeit befindet sich selbst im Wandel und treibt Digitalisierung aktiv voran. Gleichzeitig wurde betont, dass bei allen technologischen Entwicklungen der Mensch im Mittelpunkt stehen muss.
  • Dr. Anna Krombacher zeigte auf, wie Unternehmen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz konkret in ihre Prozesse integrieren können – und welche Auswirkungen dies auf Anforderungen an Mitarbeitende hat.
  • Julia Kemmer und Lisa Scherer gaben Einblicke in moderne Führungsmodelle und zeigte am Beispiel von Female Co-Leadership, wie Verantwortung in Organisationen neu gedacht werden kann. Geteilte Führung könne helfen, Komplexität besser zu bewältigen und neue Perspektiven zu integrieren.
    Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Fachkräftesicherung ist heute weit mehr als Recruiting. Sie umfasst Qualifizierung, Organisationsentwicklung, neue Führungsmodelle und den gezielten Einsatz von Technologie.

Austausch und Vernetzung als Schlüssel

Die Veranstaltung zeichnete sich durch eine lebhafte Diskussion und zahlreiche Fragen aus dem Publikum aus. Beim anschließenden Get-together nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich weiter auszutauschen und zu vernetzen.

Arbeitsmarkt als gemeinsame Zukunftsaufgabe

Zum Abschluss wurde deutlich: Der Arbeitsmarkt der Zukunft entsteht nicht von selbst – er wird aktiv gestaltet. Erfolgreich werden die Organisationen sein, die Wandel als Chance begreifen und gemeinsam neue Wege gehen. „Gerade für unsere Region gilt: Diese Herausforderungen lassen sich nur im Zusammenspiel aller Akteure bewältigen“, so das Fazit der Veranstaltung.

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren – und welche konkreten Handlungsoptionen ergeben sich daraus für Unternehmen und Organisationen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Arbeitsmarkt – Quo Vadis?“, die von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Augsburger Allgemeinen im Foyer der AZ durchgeführt wurde. Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und gemeinsam zu diskutieren. Durch das Programm führte Dr. Nina Schmitt, Leitung Geschäftsfeld Fachkräftesicherung und -marketing der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH.

Die Veranstaltung wurde von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH in Kooperation mit der Augsburger Allgemeinen organisiert. Beide Partner eint das Ziel, zentrale wirtschaftliche Zukunftsthemen für die Region sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu diskutieren. „Gerade beim Thema Arbeitsmarkt wird deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit ist – zwischen Unternehmen, Institutionen und Netzwerken“, betonte Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH, in seiner Begrüßung.

Arbeitsmarkt im Wandel: Zahlen, Trends und Perspektiven

Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Dr. Gerd Zika vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In seinem Impulsvortrag zeigte er die zentralen Entwicklungen am Arbeitsmarkt auf – insbesondere den demografisch bedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots durch das Ausscheiden der Babyboomer-Generation.
Zika machte deutlich, dass sich der Arbeitsmarkt nicht nur verknappt, sondern strukturell verändert. Bestimmte sogenannte Fokus-Berufe werden auch künftig eine hohe Bedeutung behalten, bei gleichzeitigem Fachkräftemangel in diesen Qualifikationen, parallel steigen die Anforderungen an Qualifikation und Anpassungsfähigkeit. Seine Einordnung lieferte die fundierte Grundlage für die anschließende Diskussion.

Transformation in der Praxis: Mitarbeitende im Mittelpunkt

Im zweiten Impuls gab Ingo Hild, Werkleiter bei ams OSRAM in Schwabmünchen, einen Einblick in die langjährige Transformationsarbeit eines Industrieunternehmens. Er zeigte, wie Wandel konkret gestaltet werden kann – mit einem klaren Fokus auf die Mitarbeitenden.
Hild betonte, dass lebenslanges Lernen bei ams OSRAM kein Lippenbekenntnis sei. So würden gezielt Weiterbildungsangebote für alle Altersgruppen geschaffen – auch für Mitarbeitende kurz vor dem Ruhestand. Entscheidend sei es, die Belegschaft aktiv in den Wandel einzubinden und individuelle Perspektiven zu berücksichtigen. Eine enge Verbindung zu den Mitarbeitenden und ein tiefes Verständnis für deren Lebensläufe seien dabei zentrale Erfolgsfaktoren.

Paneldiskussion: Lösungen für die Arbeitswelt von morgen

Im anschließenden Panel wurden die Perspektiven aus Forschung, Unternehmenspraxis und institutionellem Kontext zusammengeführt. Neben Dr. Gerd Zika und Ingo Hild diskutierten Beatriz Gastaldini (Agentur für Arbeit Augsburg), Dr. Anna Krombacher (Fraunhofer FIT) sowie Julia Kemmer und Lisa Scherer (GIWA GmbH, Westendorf).
Im Mittelpunkt standen konkrete Lösungsansätze für die Herausforderungen am Arbeitsmarkt:

  • Die Agentur für Arbeit befindet sich selbst im Wandel und treibt Digitalisierung aktiv voran. Gleichzeitig wurde betont, dass bei allen technologischen Entwicklungen der Mensch im Mittelpunkt stehen muss.
  • Dr. Anna Krombacher zeigte auf, wie Unternehmen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz konkret in ihre Prozesse integrieren können – und welche Auswirkungen dies auf Anforderungen an Mitarbeitende hat.
  • Julia Kemmer und Lisa Scherer gaben Einblicke in moderne Führungsmodelle und zeigte am Beispiel von Female Co-Leadership, wie Verantwortung in Organisationen neu gedacht werden kann. Geteilte Führung könne helfen, Komplexität besser zu bewältigen und neue Perspektiven zu integrieren.
    Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Fachkräftesicherung ist heute weit mehr als Recruiting. Sie umfasst Qualifizierung, Organisationsentwicklung, neue Führungsmodelle und den gezielten Einsatz von Technologie.

Austausch und Vernetzung als Schlüssel

Die Veranstaltung zeichnete sich durch eine lebhafte Diskussion und zahlreiche Fragen aus dem Publikum aus. Beim anschließenden Get-together nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich weiter auszutauschen und zu vernetzen.

Arbeitsmarkt als gemeinsame Zukunftsaufgabe

Zum Abschluss wurde deutlich: Der Arbeitsmarkt der Zukunft entsteht nicht von selbst – er wird aktiv gestaltet. Erfolgreich werden die Organisationen sein, die Wandel als Chance begreifen und gemeinsam neue Wege gehen. „Gerade für unsere Region gilt: Diese Herausforderungen lassen sich nur im Zusammenspiel aller Akteure bewältigen“, so das Fazit der Veranstaltung.

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Dr. Nina Schmitt

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