Erfolgsstory Attraktiver Arbeitgeber Starke Arbeitgebermarke werden

Was tun, um die Zufriedenheit und Bindung eigener MitarbeiterInnen zu erhöhen? Unternehmen aus A³ kennen die Antwort: erfolgreiches Employer Branding. Dank einer starken Arbeitgebermarke sowie der Präsentation als sympathischer Arbeitgeber punkten sie nicht nur bei der eigenen, sondern auch der künftigen Belegschaft.

Darum geht`s:

Auf Erkundungsreise im eigenen Unternehmen – Die Entdeckung der eigenen Unternehmensidentität und Unternehmenswerte steht bei vielen Betrieben in A³ an erster Stelle.

Auf dem Weg zu einer starken Arbeitgebermarke haben sich UnternehmerInnen in A³ mit ihrer Belegschaft zusammengetan, um die eigenen Unternehmenswerte zu entdecken, diese zu definieren und strategisch zu verankern. Indem die Betriebe ihre MitarbeiterInnen miteinbeziehen, werden Meinungen und Wünsche gehört und schließlich die Zufriedenheit am Arbeitsplatz gesteigert. Dies geht mit wertvollen Vorteilen bei der Mitarbeiterbindung und -gewinnung einher. Angriffspunkte sind unter anderem die Klärung von Angeboten wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder moderne Arbeitsplätze. Auch der strategische Umgang mit Vielfalt im Unternehmen nimmt beim Employer Branding eine wichtige Rolle ein.

Vielfältigkeit fördern

In Sachen Vielfalt ist das Augsburger Unternehmen Secomba GmbH Vorreiter :
Wir geben unser Bestes, alle Stellenanzeigen und Informationen zum Team auf unserer Webseite so inklusiv wie möglich zu formulieren. Dazu haben wir eine Diversity-Trainerin gebucht, die uns dabei geholfen hat, möglichst unterschiedliche Bewerber und Bewerberinnen anzusprechen. Im Zuge dieses Trainings haben wir uns mit allen Aspekten unseres Bewerbungsprozesses auseinandergesetzt: Formulierung der Stellenanzeigen, Online-Bewerbungsformular, Bewerbungsgespräche und Entscheidungskriterien. Natürlich haben unsere Köpfe geraucht, aber das Thema Vielfalt ist uns sehr wichtig. Wir erwarten kein Foto im Lebenslauf und finden Anschreiben überbewertet. Wir haben sie deshalb für die meisten Stellen abgeschafft. Da wir uns im Team alle duzen und das auch im Bewerbungsprozess so handhaben, ist es nicht einmal notwendig, dass uns Menschen, die sich bewerben, ihr Geschlecht mitteilen. Die Anrede Herr oder Frau X verwenden wir nicht. Wir entwickeln eine Software, die von Menschen auf der ganzen Welt genutzt wird. Diese Menschen sind nicht alle junge, männliche IT-Experten – wie es manche von Computernerds vielleicht erwarten. Jede Kundin und jeder Kunde von Boxcryptor hat andere Eigenschaften. Und die wirken sich auf die Benutzung der Software aus. Damit wir für all diese Menschen eine einfach zu bedienende Verschlüsselung anbieten können, brauchen wir Menschen im Team, die ebenso vielseitige Eigenschaften, Erfahrungen und Perspektiven mitbringen.

So machen die Unternehmen die Zukunft besser:

  • Sie positionieren sich als glaubwürdige und spannende Arbeitgeber und können so ihre Mitarbeitenden dauerhaft ans Unternehmen binden
  • Durch Alleinstellungsmerkmale werden sie für gefragte Fachkräfte interessanter

Markenbotschaft kommunizieren

Über Stellenbeschreibungen und die eigene Webseite kommunizieren die Unternehmen das eigene Markenversprechen nach innen und außen, um die Inhalte auch konsequent im Arbeitsalltag vorzuleben. Hier spielen die Führungskräfte eine große Rolle. Denn eine Marke muss widerspruchsfrei und klar wahrnehmbar sein, vor allem im Unternehmen, um die erhoffte Wirkung zu erreichen. Denn zufriedene MitarbeiterInnen, Auszubildende, Werkstudenten und Praktikanten sind die glaubwürdigsten MarkenbotschafterInnen.

Ergebnisse transparent gestalten

Durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und ein Monitoring der Bewerberzahlen lässt sich der Erfolg und die Glaubwürdigkeit der eigenen Employer-Banding-Maßnahmen messen. Daher stecken viele Unternehmen Arbeit in große Mitarbeiterbefragungen. So auch bei der BARAMUNDI SOFTWARE AG, die die Mitarbeiterbefragung häufig nutzt, um alle in Entscheidungen einzubinden:
„Was aus unserer Sicht dabei häufig unterschätzt wird: Die Mitarbeiter wollen zu den Themen, die sie betreffen und aktuell bedeutsam sind, gefragt werden. Ein mögliches Instrument ist das Arbeitgebersiegel Great Place to Work. Die Auszeichnung ist mit Kosten verbunden, die Auswertung ist dafür umfangreich und gut für das Unternehmen einzusetzen. Und das Siegel wird von potenziellen Fachkräften wahrgenommen und positiv gewertet. Die Befragung mit den meisten Teilnehmern erzielte die Bedarfsabfrage zu dem Gastronomiekonzept am neuen Standort. Aber auch bei der klassischen Mitarbeiterbefragung liegen wir bei rund 90 Prozent Teilnahmequote. Warum ist das so? Wir fragen dann, wenn wir auch tatsächlich etwas verändern wollen und wenn wir mit den Ergebnissen auch leben können. Es wird nichts unter den Tisch gekehrt, alle Ergebnisse werden transparent gemacht. Das Entscheidende: Wir machen dann wirklich etwas daraus und informieren regelmäßig dazu. Wir machen nicht alles anders, aber alles so, dass es zu baramundi und den Menschen passt. Genau das ist es, was unser Employer Branding so erfolgreich macht: Mit Herz und Verstand für die Menschen, die bei uns arbeiten und arbeiten werden.“

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