Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Saisonal, regional und nachhaltig – Die Betriebsgastronomie von MAN Energy Solutions

Foodversity - Food und Diversity

Kantinen haben meist noch immer keinen guten Ruf. Doch das Betriebsrestaurant der MAN Energy Solutions in Augsburg zeigt, dass es auch anders geht. Mit vielen saisonalen und regionalen Produkten und dem Nachhaltigkeitskonzept „Foodversity“ ist die Betriebsgastronomie ein Vorreiter der Branche.

Ein Gastbeitrag von Jasmin Wieland, MAN Energy Solutions SE

Genießen und Wohlfühlen

Wer an Kantinen denkt, hat meist kein gutes Bild vor Augen. Das Essen ist zu fettig, die Umgebung ungemütlich und es fällt ein Haufen Müll an. Das Team der Betriebsgastronomie der MAN Energy Solutions national, hat dafür gesorgt, dass sein Mitarbeiterrestaurant mit gutem Beispiel vorangeht und ebenjene Vorurteile zerstreut. Hier gehen kulinarischer Genuss und Umweltschutz Hand in Hand und sorgen für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre, bei der man sein Mittagessen in vollem Umfang genießen kann.

„Foodversity“ – Was ist das genau?

“Foodversity” ist eine eigenkreirte Wortschöpfung aus “Food” und “Diversity” und soll auch genau das bezwecken. 2018 hat sich der ausgebildete Koch, Metzger und studierte Betriebswirtschaftler mit seinem Team darangemacht, ein Konzept zu entwickeln, dass die Nachhaltigkeit, Kulinarik und Ernährung vereint. Herauskam ein ganzheitliches Konzept, dass unter einem starken Logo alle einzelnen Aktionen und Prozesse für die Gäste und Mitarbeiter der MAN Energy Solutions sichtbar macht.

Kantinen haben meist noch immer keinen guten Ruf. Doch das Betriebsrestaurant der MAN Energy Solutions in Augsburg zeigt, dass es auch anders geht. Mit vielen saisonalen und regionalen Produkten und dem Nachhaltigkeitskonzept „Foodversity“ ist die Betriebsgastronomie ein Vorreiter der Branche.

Ein Gastbeitrag von Jasmin Wieland, MAN Energy Solutions SE

Genießen und Wohlfühlen

Wer an Kantinen denkt, hat meist kein gutes Bild vor Augen. Das Essen ist zu fettig, die Umgebung ungemütlich und es fällt ein Haufen Müll an. Das Team der Betriebsgastronomie der MAN Energy Solutions national, hat dafür gesorgt, dass sein Mitarbeiterrestaurant mit gutem Beispiel vorangeht und ebenjene Vorurteile zerstreut. Hier gehen kulinarischer Genuss und Umweltschutz Hand in Hand und sorgen für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre, bei der man sein Mittagessen in vollem Umfang genießen kann.

„Foodversity“ – Was ist das genau?

“Foodversity” ist eine eigenkreirte Wortschöpfung aus “Food” und “Diversity” und soll auch genau das bezwecken. 2018 hat sich der ausgebildete Koch, Metzger und studierte Betriebswirtschaftler mit seinem Team darangemacht, ein Konzept zu entwickeln, dass die Nachhaltigkeit, Kulinarik und Ernährung vereint. Herauskam ein ganzheitliches Konzept, dass unter einem starken Logo alle einzelnen Aktionen und Prozesse für die Gäste und Mitarbeiter der MAN Energy Solutions sichtbar macht.

Was beinhaltet „Foodversity“?

Das Konzept umfasst ein breites Spektrum an Bereichen in der gesamten Produktionskette. Vom regionalen Einkauf, natürlich mit speziellem Blick auf Saisonalität und Tierwohl, bis hin zum Energiemanagement umfasst es alle einzelnen Schritte der Gastronomie. Hier ein Ausschnitt:

Jeden Tag gibt es mindestens ein vegetarisches oder veganes Gericht. Das Gemüse dazu ist oft „krumm“, da bewusst solche Ware gekauft wird, um sie vor dem Wegwerfen zu retten. Die Fleischgerichte folgen einem ganzheitlichen Ansatz, also „From Nose to Tail“, um den Respekt für Tiere zu gewährleisten. Diese Motivation zeigt sich auch in der Unterstützung der „Europäischen Masthuhninitiative“, die sich für bessere Bedingungen von Masthühnern einsetzt. Neue Geräte in der Küche sorgen, für eine hohe Energieeffizienz. Das etablierte, hauseigene Pfandsystem, sorgt nicht nur für bedeutend weniger Plastikmüll, sondern stellt auch in der Pandemie eine ebenso nachhaltige wie hygienische Alternative zu Einweggeschirr dar und hat dafür gesorgt, dass der Betrieb weitestgehend Verpackungsmüllfreil weiterlaufen kann. Fast schon zu malerisch für einen Konzern in der Größenordnung der MAN Energy Solutions, klingt dagegen die Tatsache, dass es werkseigene Turbi(e)nen gibt, die jährlich rund 240kg Honig produzieren, der in hausgemachten Desserts und Speisen verarbeitet wird, oder dass es kleine Kräuterbeete vor den Türen des Mitarbeiterrestaurants gibt, von denen die Köche regelmäßig frische Kräuter für den täglichen Bedarf ernten.

Was beinhaltet „Foodversity“?

Das Konzept umfasst ein breites Spektrum an Bereichen in der gesamten Produktionskette. Vom regionalen Einkauf, natürlich mit speziellem Blick auf Saisonalität und Tierwohl, bis hin zum Energiemanagement umfasst es alle einzelnen Schritte der Gastronomie. Hier ein Ausschnitt:

Jeden Tag gibt es mindestens ein vegetarisches oder veganes Gericht. Das Gemüse dazu ist oft „krumm“, da bewusst solche Ware gekauft wird, um sie vor dem Wegwerfen zu retten. Die Fleischgerichte folgen einem ganzheitlichen Ansatz, also „From Nose to Tail“, um den Respekt für Tiere zu gewährleisten. Diese Motivation zeigt sich auch in der Unterstützung der „Europäischen Masthuhninitiative“, die sich für bessere Bedingungen von Masthühnern einsetzt. Neue Geräte in der Küche sorgen, für eine hohe Energieeffizienz. Das etablierte, hauseigene Pfandsystem, sorgt nicht nur für bedeutend weniger Plastikmüll, sondern stellt auch in der Pandemie eine ebenso nachhaltige wie hygienische Alternative zu Einweggeschirr dar und hat dafür gesorgt, dass der Betrieb weitestgehend Verpackungsmüllfreil weiterlaufen kann. Fast schon zu malerisch für einen Konzern in der Größenordnung der MAN Energy Solutions, klingt dagegen die Tatsache, dass es werkseigene Turbi(e)nen gibt, die jährlich rund 240kg Honig produzieren, der in hausgemachten Desserts und Speisen verarbeitet wird, oder dass es kleine Kräuterbeete vor den Türen des Mitarbeiterrestaurants gibt, von denen die Köche regelmäßig frische Kräuter für den täglichen Bedarf ernten.

Freitags ist Foodsaving angesagt

Doch eine der wichtigsten Aktionen von Foodversity ist ganz klar das äußerst beliebte Foodsaving-Buffet, das jeden Freitag und während der Pandemie auch mal unter der Woche stattfindet. Was man auch unter “Upcycling” kennt, wird hier unter höchsten Hygienestandards von den engagierten Mitarbeitern angewandt. Hier wird von den gelernten Köchen die Überproduktion der Woche auf kreative Weise neu interpretiert und aufgetischt. Alleine durch diese Maßnahme konnte man knapp 50% der Lebensmittelabfälle reduzieren. Von den Gästen wird das wöchentliche Foodsavingbuffet sehr geschätzt, da sich immer eine breite Auswahl an Gerichten findet. Darüber hinaus wird ein Teil der Überproduktion an die Augsburger Wärmestube, eine Obdachlosenhilfe, gespendet, die die Gerichte dankbar annimmt.

Saisonal und Regional

Neben dem Foodsaving-Buffet bilden diese beiden Wörter die Grundpfeiler von „Foodversity“. Alle Lieferanten der Betriebsgastronomie befinden sich in einem 50km Umkreis, so werden die Speisen nicht durch lange Transportwege zu Klimakillern und die lokale Wirtschaft wird gleichzeitig unterstützt. Dies funktioniert, so erläutert der Gastronom, natürlich auch nur dann, wenn auch auf die Saisonalität geachtet wird. Wenn man im Winter Tomaten auf den Döner legt, oder einen Erdbeer-Spargelsalat anbietet, muss dies ja auf Kosten der CO2-Bilanz oder der Frische gehen. Und beides ist weder für Mitarbeiter der Gastronomie noch für die Mitarbeiter der MAN die dort essen akzeptabel.

Freitags ist Foodsaving angesagt

Doch eine der wichtigsten Aktionen von Foodversity ist ganz klar das äußerst beliebte Foodsaving-Buffet, das jeden Freitag und während der Pandemie auch mal unter der Woche stattfindet. Was man auch unter “Upcycling” kennt, wird hier unter höchsten Hygienestandards von den engagierten Mitarbeitern angewandt. Hier wird von den gelernten Köchen die Überproduktion der Woche auf kreative Weise neu interpretiert und aufgetischt. Alleine durch diese Maßnahme konnte man knapp 50% der Lebensmittelabfälle reduzieren. Von den Gästen wird das wöchentliche Foodsavingbuffet sehr geschätzt, da sich immer eine breite Auswahl an Gerichten findet. Darüber hinaus wird ein Teil der Überproduktion an die Augsburger Wärmestube, eine Obdachlosenhilfe, gespendet, die die Gerichte dankbar annimmt.

Saisonal und Regional

Neben dem Foodsaving-Buffet bilden diese beiden Wörter die Grundpfeiler von „Foodversity“. Alle Lieferanten der Betriebsgastronomie befinden sich in einem 50km Umkreis, so werden die Speisen nicht durch lange Transportwege zu Klimakillern und die lokale Wirtschaft wird gleichzeitig unterstützt. Dies funktioniert, so erläutert der Gastronom, natürlich auch nur dann, wenn auch auf die Saisonalität geachtet wird. Wenn man im Winter Tomaten auf den Döner legt, oder einen Erdbeer-Spargelsalat anbietet, muss dies ja auf Kosten der CO2-Bilanz oder der Frische gehen. Und beides ist weder für Mitarbeiter der Gastronomie noch für die Mitarbeiter der MAN die dort essen akzeptabel.

3 Tipps zum Nachmachen

  • Organisieren Sie ein Foodsaving-Buffet! Unsere Gäste finden es bis heute toll, vielleicht sehen Ihre Gäste das genauso
  • Ein Pfand-System für Mehrweg-Geschirr kommt bei den Mitarbeitern gut an und schont die Umwelt
  • Sprechen Sie auch kleinere Lieferanten vor Ort an, die sind meist flexibler und gerade in der Krise sollte man sich untereinander unterstützen

Ausblick

Doch damit ist in dem Unternehmen, dass 2018 in Energy Solutions mit dem Slogan “Future in the Making” umfirmiert hat, noch lange nicht Schluss. Während die Entwicklung an Power to X arbeitet, setzt sich die Gastronomie für zahlreiche weitere Projekte und Aktionen ein, die bereits in Planung sind und zukünftig in „Foodversity“ eingegliedert werden.
Dazu gibt Gerhard Frauenschuh auch schon nähere Einblicke: „Als nächstes steht das restliche Plastik an- da meine ich gar nicht Strohhalme oder so, da gibt es Alternativen, was uns beschäftigt sind die Einzelverpackungen für Aufschnitt, Joghurt und ähnliches, die wollen wir im nächsten Step loswerden. Und das schaffen wir auch. Während Corona hat natürlich jeder eher auf einzeln verpackt gesetzt – natürlich Sicherheit geht vor- aber Aufgeben ist für uns keine Option, auch nicht in einer Pandemie! Dieser Virus ist hoffentlich in absehbarer Zukunft vorbei, aber wir alle wissen, das Plastik in den Weltmeeren hält sich eine halbe Ewigkeit, also ist das keine Ausrede!” Zukunftsweisend in sämtlichen Bereichen!

Kontakt

Everllence

Herrn Gerhard Frauenschuh
Leiter der Betriebsgastronomie National

Stadtbachstraße 1
86153 Augsburg

+49 170 929-8576
+49 821 322-3382
gerhard.frauenschuh@man-es.com
http://www.man-es.com

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