Praxisbeispiel Innovation Gemeinsam um's Eck tüfteln – Innovation im Familienunternehmen

Das Familienunternehmen DECKERFORM aus Aichach steht für Kunststoffprodukte, Formenbau und die dazugehörigen Automationslösungen. In der hauseigenen Ideenschmiede entwickeln über zwanzig KonstrukteurInnen und AnalytikerInnen gemeinsam mit allen Unternehmensbereichen Kunststoffteile für morgen. Martina Triebenbacher, Innovationsverantwortliche bei DECKERFORM ist überzeugt: "Die Lösung jeder Entwicklung entsteht im Prozess!".

Was genau ist die Ideenschmiede bei DECKERFORM – und wie sieht der Arbeitsalltag dort aus?

Unsere Ideenschmiede ist der Ort, wo aus ersten Gedanken Stück für Stück eine greifbare Lösung entsteht – gemeinsam mit unseren Kunden. Wir holen sie von Anfang an mit ins Boot, gehen Schritt für Schritt durch die Möglichkeiten und entwickeln so zusammen ein wirklich passendes Konzept. Im Alltag heißt das: Wir tüfteln nicht nur für uns am Schreibtisch, sondern machen die Ideen auch sicht- und greifbar – sei es über Prototypen, Materialtests oder kleine Modelle. So wird für den Kunden direkt erlebbar, wie sich seine Idee entwickelt.

 Was hat Sie persönlich zur Innovationsarbeit gebracht – und was motiviert Ihr Team tagtäglich?

Kunststoff begegnet uns ja wirklich überall – im Alltag, in der Medizin, in der Technik, in der Infrastruktur. Genau deshalb wollen wir ihn nicht als „billiges Plastik“ abgestempelt sehen, sondern als Wertstoff behandeln, der richtig viel Potenzial hat. Unsere Motivation ist, Produkte zu entwickeln, die kunststoffgerecht gedacht sind und einen echten, langfristigen Nutzen haben. Was uns zusätzlich antreibt: Wir wollen mit dem Klischee von Plastik aufräumen und zeigen, was alles möglich ist, wenn man´s eben „gscheid macht“. Und ehrlich gesagt macht’s auch einfach Spaß, in einem Umfeld zu arbeiten, wo so viele kluge und kreative Köpfe zusammenkommen. Dieses offene Denken, das gemeinsame „um's Eck tüfteln“ und der Austausch im Team – das ist für uns Antrieb und Inspiration in einem.

Gerade abseits des Kerngeschäfts ist es oft herausfordernd, passende Märkte zu finden – wie gehen Sie bei DECKERFORM an diese Marktfindung heran?

Wir denken in Produkten: Wo können wir mit Kunststoff wirklich etwas verbessern? Es geht uns darum, etwas sinnvoller, nachhaltiger und effizienter zu machen und das ohne großen Bürokratieaufwand und Wartezeiten. Deshalb schauen wir gezielt auf Branchen, in denen Kunststoff einen echten Unterschied bewirken kann. Mit Ideen, Prototypen und Konzepten schaffen wir Sichtbarkeit und treten früh in den Dialog. Netzwerke sind für uns dabei ein zentraler Hebel um Wissen zu teilen, Feedback zu bekommen und neue Kontakte zu knüpfen. Deshalb engagieren wir uns auch in regionalen Netzwerken wie z.B. dem Netzwerk der Innovationsverantwortlichen aus produzierenden Unternehmen in der Region Augsburg.

Das Familienunternehmen DECKERFORM aus Aichach steht für Kunststoffprodukte, Formenbau und die dazugehörigen Automationslösungen. In der hauseigenen Ideenschmiede entwickeln über zwanzig KonstrukteurInnen und AnalytikerInnen gemeinsam mit allen Unternehmensbereichen Kunststoffteile für morgen. Martina Triebenbacher, Innovationsverantwortliche bei DECKERFORM ist überzeugt: "Die Lösung jeder Entwicklung entsteht im Prozess!".

Was genau ist die Ideenschmiede bei DECKERFORM – und wie sieht der Arbeitsalltag dort aus?

Unsere Ideenschmiede ist der Ort, wo aus ersten Gedanken Stück für Stück eine greifbare Lösung entsteht – gemeinsam mit unseren Kunden. Wir holen sie von Anfang an mit ins Boot, gehen Schritt für Schritt durch die Möglichkeiten und entwickeln so zusammen ein wirklich passendes Konzept. Im Alltag heißt das: Wir tüfteln nicht nur für uns am Schreibtisch, sondern machen die Ideen auch sicht- und greifbar – sei es über Prototypen, Materialtests oder kleine Modelle. So wird für den Kunden direkt erlebbar, wie sich seine Idee entwickelt.

 Was hat Sie persönlich zur Innovationsarbeit gebracht – und was motiviert Ihr Team tagtäglich?

Kunststoff begegnet uns ja wirklich überall – im Alltag, in der Medizin, in der Technik, in der Infrastruktur. Genau deshalb wollen wir ihn nicht als „billiges Plastik“ abgestempelt sehen, sondern als Wertstoff behandeln, der richtig viel Potenzial hat. Unsere Motivation ist, Produkte zu entwickeln, die kunststoffgerecht gedacht sind und einen echten, langfristigen Nutzen haben. Was uns zusätzlich antreibt: Wir wollen mit dem Klischee von Plastik aufräumen und zeigen, was alles möglich ist, wenn man´s eben „gscheid macht“. Und ehrlich gesagt macht’s auch einfach Spaß, in einem Umfeld zu arbeiten, wo so viele kluge und kreative Köpfe zusammenkommen. Dieses offene Denken, das gemeinsame „um's Eck tüfteln“ und der Austausch im Team – das ist für uns Antrieb und Inspiration in einem.

Gerade abseits des Kerngeschäfts ist es oft herausfordernd, passende Märkte zu finden – wie gehen Sie bei DECKERFORM an diese Marktfindung heran?

Wir denken in Produkten: Wo können wir mit Kunststoff wirklich etwas verbessern? Es geht uns darum, etwas sinnvoller, nachhaltiger und effizienter zu machen und das ohne großen Bürokratieaufwand und Wartezeiten. Deshalb schauen wir gezielt auf Branchen, in denen Kunststoff einen echten Unterschied bewirken kann. Mit Ideen, Prototypen und Konzepten schaffen wir Sichtbarkeit und treten früh in den Dialog. Netzwerke sind für uns dabei ein zentraler Hebel um Wissen zu teilen, Feedback zu bekommen und neue Kontakte zu knüpfen. Deshalb engagieren wir uns auch in regionalen Netzwerken wie z.B. dem Netzwerk der Innovationsverantwortlichen aus produzierenden Unternehmen in der Region Augsburg.

Sie suchen Austausch zum Thema?

Das regionale Netzwerk für produktionsorientierte Innovationsmanager:innen bietet mehrmals im Jahr die Gelegenheit zum praxisorientierten Austausch und Netzwerken.

Mehr Infos zum Netzwerk

Wie gehen Sie mit dem Scheitern von Ideen oder Projekten um – gehört das zur Innovationskultur  dazu?

Die Frage ist, wann ist ein Projekt wirklich gescheitert? Wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert? Was bedeutet dann „auf Anhieb“? Was ich damit sagen will, ist folgendes: Wenn etwas nicht funktioniert, sehen wir das als Chance es besser zu machen, oder anders einzusetzen. Wir arbeiten bei uns ganz viel mit unseren eigenen Formen und Produkten, um neue Dinge auszuprobieren. Dabei wird nicht alles auf Anhieb eine perfekte Lösung – aber dafür im Endergebnis eine umso bessere. Denn oftmals ist die anfänglich angestrebte ‚Perfektion‘ gar nicht das, was wirklich gebraucht wird. Die Lösung jeder Entwicklung entsteht im Prozess und dem ist das Endergebnis zu Beginn nicht bewusst. Oft geht man einen Schritt vor und wieder zwei Schritte zurück, aber man wird dabei ja nicht dümmer, sondern findet dann durch dieses Scheitern den richtigen Weg. Wichtig ist es den ‚Stein‘ auch mal zu drehen, um die Unterseite zu sehen. Denn vielleicht war das vermeintliche Scheitern nur eine schlecht gewählte Perspektive, oder eben der Stein auf dem Kopf.

Innovation ist mehr als nur eine Idee – wie gelingt es Ihnen, aus Ideen tatsächlich marktfähige Innovationen zu entwickeln?

Machen, Testen, Bewerten, Absprechen – und vor allem: Weitermachen. Nie nach der ersten Phase sagen, dass es schon passt. „Es funktioniert ja“ So schränkt man sich im Denken ein und möchte nichts mehr verändern. Die Angst, einen Schritt zurückzugehen, überwinden und weitermachen. Klar braucht es dafür auch die richtigen Partner, aber entscheidend sind Durchhaltevermögen, Prozessdisziplin und ein offenes Mindset. Nur so wird aus einer Idee eine echte Innovation.

"Die Mischung aus kreativem Ausprobieren und technischem Feinschliff prägt unsere Arbeit – praxisnah, wirtschaftlich und ressourcenschonend. Am Ende steht eine Lösung, die individuell zugeschnitten ist. Oder, wie wir sagen: Wenn wir was machen, dann gscheid.“

Martina Triebenbacher
DECKERFORM Unternehmensgruppe

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