Veröffentlicht am 29. Mai 2026
News Innovation – Aktuelle Einblicke in das DLR SG Institut für Test und Simulation von Gasturbinen
In der ‚Forschungsallee‘ am Augsburg Innovationspark bezog das DLR SG im letzten Jahr sein neues Institutsgebäude in Augsburg mit einzigartigem Testlabor für Triebwerksinnovationen. Ein gemeinsames Exkursionsangebot des Innovation Hub A³ und des Technologiezentrums Augsburg zum DLR SG am 20.5.2026 ermöglichte spannende aktuelle Einblicke.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschäftigt deutschlandweit knapp 12.000 Mitarbeitende. Sie forschen an 30 Standorten und in 54 Instituten in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit. Gleich zwei der Standorte befinden sich in Augsburg: das bereits seit 2013 bestehende DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie und das DLR-Institut für Test und Simulation von Gasturbinen, das neue Triebwerkstechnologien durch die Kopplung numerischer und experimenteller Verfahren zur Validierung innovativer Lösungsansätze erforscht.
Bei der Exkursion erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über das Institut, seinen Entwicklungsprozess und eine Einordnung seiner Forschungsthemen. Gasturbinen sind hochrelevant, einerseits im Energiesystem für die Stromerzeugung, andererseits für den Flugverkehr. „Beispielsweise für Langstreckenflüge werden Gasturbinen in den nächsten 50 Jahren noch unverzichtbar sein“, erläuterte Prof. Dr.-Ing. Sabine Ardey, Institutsdirektorin des DLR SG, in Augsburg.
Virtuelles Triebwerk
Ein besonderer Fokus der Forschungsaktivitäten des Instituts ist das „Virtuelle Triebwerk“, eine Kompetenzplattform, um verschiedene physikalische Aspekte des Triebwerks (Strukturmechanik, Aerodynamik, Akustik, Verbrennung etc.) über alle Komponenten des Triebwerks (Verdichter, Brennkammer, Turbine, Sekundärluftsystem etc.) über alle Skalenebenen hinweg sowohl numerisch effizient als auch hochgenau abbilden zu können.
Die digitalen Modelle neuer und innovativer Lösungen für Bauteile und Komponenten in zukünftigen Triebwerken und Gasturbinen müssen im betriebsrelevanten Leistungs- und Maßstabsbereich experimentell validiert werden. In einzigartigen Prüfständen, welche es erstmals erlauben, mechanische, thermische und chemische Lasten (Abgas) für Turbinenkomponenten zu überlagern, wird getestet, ob neue Werkstoffe oder Herstellungsverfahren (z. B. additive Verfahren) den erhöhten Lebensdaueranforderungen gerecht werden.
Erfolgsgeschichte am Zukunftsstandort Augsburg
Eine wichtige Rolle beim Aufbau des Instituts spielte die günstige Umgebung im Technologiezentrum Augsburg in den Anfangsjahren des DLR SG. Das Institut wurde 2017 zunächst als kleine Forschungsgruppe gegründet und legte die Grundlagen für das nun im eigenen Neubau weiter wachsende Institut mit in Kürze vollständiger Infrastruktur für die Forschungsgroßanlagen. „Im TZA konnten wir wachsen und Finanzierungsgeber finden“, so Prof. Ardey. Der Aufbau des Gebäudes und der Versuchsanlage wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit 70 Mio. Euro gefördert.
Nach 2028 ist eine weitere Erweiterung geplant, mit einer weiteren Testhalle samt Prüfständen auf dem vorhandenen Grundstück am Augsburg Innovationspark. „Augsburg ist für uns ein Zukunftsstandort“, resümiert Prof. Ardey.
In der ‚Forschungsallee‘ am Augsburg Innovationspark bezog das DLR SG im letzten Jahr sein neues Institutsgebäude in Augsburg mit einzigartigem Testlabor für Triebwerksinnovationen. Ein gemeinsames Exkursionsangebot des Innovation Hub A³ und des Technologiezentrums Augsburg zum DLR SG am 20.5.2026 ermöglichte spannende aktuelle Einblicke.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschäftigt deutschlandweit knapp 12.000 Mitarbeitende. Sie forschen an 30 Standorten und in 54 Instituten in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit. Gleich zwei der Standorte befinden sich in Augsburg: das bereits seit 2013 bestehende DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie und das DLR-Institut für Test und Simulation von Gasturbinen, das neue Triebwerkstechnologien durch die Kopplung numerischer und experimenteller Verfahren zur Validierung innovativer Lösungsansätze erforscht.
Bei der Exkursion erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über das Institut, seinen Entwicklungsprozess und eine Einordnung seiner Forschungsthemen. Gasturbinen sind hochrelevant, einerseits im Energiesystem für die Stromerzeugung, andererseits für den Flugverkehr. „Beispielsweise für Langstreckenflüge werden Gasturbinen in den nächsten 50 Jahren noch unverzichtbar sein“, erläuterte Prof. Dr.-Ing. Sabine Ardey, Institutsdirektorin des DLR SG, in Augsburg.
Virtuelles Triebwerk
Ein besonderer Fokus der Forschungsaktivitäten des Instituts ist das „Virtuelle Triebwerk“, eine Kompetenzplattform, um verschiedene physikalische Aspekte des Triebwerks (Strukturmechanik, Aerodynamik, Akustik, Verbrennung etc.) über alle Komponenten des Triebwerks (Verdichter, Brennkammer, Turbine, Sekundärluftsystem etc.) über alle Skalenebenen hinweg sowohl numerisch effizient als auch hochgenau abbilden zu können.
Die digitalen Modelle neuer und innovativer Lösungen für Bauteile und Komponenten in zukünftigen Triebwerken und Gasturbinen müssen im betriebsrelevanten Leistungs- und Maßstabsbereich experimentell validiert werden. In einzigartigen Prüfständen, welche es erstmals erlauben, mechanische, thermische und chemische Lasten (Abgas) für Turbinenkomponenten zu überlagern, wird getestet, ob neue Werkstoffe oder Herstellungsverfahren (z. B. additive Verfahren) den erhöhten Lebensdaueranforderungen gerecht werden.
Erfolgsgeschichte am Zukunftsstandort Augsburg
Eine wichtige Rolle beim Aufbau des Instituts spielte die günstige Umgebung im Technologiezentrum Augsburg in den Anfangsjahren des DLR SG. Das Institut wurde 2017 zunächst als kleine Forschungsgruppe gegründet und legte die Grundlagen für das nun im eigenen Neubau weiter wachsende Institut mit in Kürze vollständiger Infrastruktur für die Forschungsgroßanlagen. „Im TZA konnten wir wachsen und Finanzierungsgeber finden“, so Prof. Ardey. Der Aufbau des Gebäudes und der Versuchsanlage wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit 70 Mio. Euro gefördert.
Nach 2028 ist eine weitere Erweiterung geplant, mit einer weiteren Testhalle samt Prüfständen auf dem vorhandenen Grundstück am Augsburg Innovationspark. „Augsburg ist für uns ein Zukunftsstandort“, resümiert Prof. Ardey.