Veröffentlicht am 29. Juli 2026
News Nachhaltigkeit – Augsburg beim UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York vertreten
Augsburgs Engagement für eine nachhaltige Stadtentwicklung findet international Beachtung: Vom 13. bis 17. Juli 2026 nimmt Zweiter Bürgermeister Dirk Wurm in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Florian Freund am Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen in New York teil. Als Mitglied der deutschen Regierungsdelegation stellt er die langjährige Nachhaltigkeitsarbeit der Stadt vor und bringt die Erfahrungen Augsburgs in den weltweiten Austausch ein.
Die Teilnahme erfolgt auf Einladung der Bundesregierung, die auch die Reisekosten übernimmt. Im Mittelpunkt stehen die Bedeutung von Städten und Kommunen für die Umsetzung der internationalen Nachhaltigkeitsziele sowie der Austausch mit kommunalen Akteuren aus aller Welt.
Augsburg als Modellkommune für nachhaltige Entwicklung
Augsburg ist bundesweit als Modellkommune für lokale Nachhaltigkeitsprozesse anerkannt. Seit rund drei Jahrzehnten arbeiten Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik gemeinsam daran, Nachhaltigkeit in der Stadtgesellschaft zu verankern.
Ende 2025 veröffentlichte Augsburg erstmals einen freiwilligen kommunalen Nachhaltigkeitsbericht, den sogenannten „Voluntary Local Review“ – kurz VLR. Auf 210 Seiten zeigt der Bericht, welchen Beitrag die Stadt zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, der Sustainable Development Goals, leistet.
Beim „High-Level Political Forum on Sustainable Development“ am Sitz der Vereinten Nationen wird Dirk Wurm Augsburgs Erfahrungen vorstellen und an Beratungen zur Umsetzung der Agenda 2030 teilnehmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, wie die kommunale Ebene als zentraler Ort nachhaltiger Entwicklung gestärkt werden kann.
Beteiligung als Grundlage des Augsburger Erfolgsmodells
Der lokale Nachhaltigkeitsprozess wird in Augsburg von einem breiten Netzwerk getragen. Dazu gehören mittlerweile 30 bürgerschaftliche Agendaforen, der Nachhaltigkeitsbeirat mit 25 Mitgliedsorganisationen sowie das städtische Büro für Nachhaltigkeit.
Eine zentrale Grundlage bilden die Augsburger Zukunftsleitlinien. Sie formulieren konkrete Ziele für die nachhaltige Entwicklung der Stadt und fließen unter anderem durch eine Nachhaltigkeitseinschätzung in Stadtratsbeschlüsse ein.
Weitere sichtbare Ergebnisse sind die jährlich vergebenen Augsburger Zukunftspreise, die Empfehlungen des Nachhaltigkeitsbeirats und zahlreiche Projekte aus den Agendaforen. Dazu zählen beispielsweise die Stadtteilspaziergänge der Armutskonferenz, das Pfandbechersystem RECUP, der Lastenradverleih „Lech-Elephant“, verschiedene Urban-Gardening-Projekte, das Wohnzimmer im Schwabencenter und die Initiative zum Stadtradeln.
Auch die Auszeichnungen Augsburgs als Fairtrade-Stadt und Biostadt sind Teil dieses langfristigen Engagements.
„Participation works!“ – Augsburg setzt auf die kooperative Stadt
Das Motto des diesjährigen Nachhaltigkeitsgipfels lautet „Participation works!“. Für Dirk Wurm passt dieser Schwerpunkt besonders zum Augsburger Ansatz einer kooperativen Stadt, in der unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
„Wir freuen uns, dass das langjährige Engagement der vielen Aktiven der Lokalen Agenda 21 und die produktive Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik in Augsburg international auf so großes Interesse stößt“, erklärt der Zweite Bürgermeister.
Die Auswahl Augsburgs zeige, dass Beteiligung und Zusammenarbeit entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche nachhaltige Stadtentwicklung seien. Gleichzeitig biete die Reise die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer Städte und Regionen zu lernen.
Kommunen als zentrale Handlungsorte
Die globalen Nachhaltigkeitsziele betreffen zahlreiche Bereiche des kommunalen Lebens. Dazu gehören unter anderem die Bekämpfung von Armut, hochwertige Bildung, menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Klimaschutz sowie Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.
„Gerade in diesen Zeiten ist die Unterstützung der internationalen Nachhaltigkeitsziele enorm wichtig“, betont Dirk Wurm. Kommunen seien zentrale Orte, an denen nachhaltige Entwicklung konkret umgesetzt und für die Menschen erlebbar werde.
Mit seiner Teilnahme am UN-Nachhaltigkeitsgipfel möchte Augsburg deshalb auch ein ermutigendes Zeichen setzen: „Unser Engagement ist da, wir haben unsere weltweite Verantwortung im Blick.“
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsarbeit der Stadt Augsburg sowie zum Voluntary Local Review finden Interessierte unter: Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit Stadt Augsburg
Augsburgs Engagement für eine nachhaltige Stadtentwicklung findet international Beachtung: Vom 13. bis 17. Juli 2026 nimmt Zweiter Bürgermeister Dirk Wurm in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Florian Freund am Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen in New York teil. Als Mitglied der deutschen Regierungsdelegation stellt er die langjährige Nachhaltigkeitsarbeit der Stadt vor und bringt die Erfahrungen Augsburgs in den weltweiten Austausch ein.
Die Teilnahme erfolgt auf Einladung der Bundesregierung, die auch die Reisekosten übernimmt. Im Mittelpunkt stehen die Bedeutung von Städten und Kommunen für die Umsetzung der internationalen Nachhaltigkeitsziele sowie der Austausch mit kommunalen Akteuren aus aller Welt.
Augsburg als Modellkommune für nachhaltige Entwicklung
Augsburg ist bundesweit als Modellkommune für lokale Nachhaltigkeitsprozesse anerkannt. Seit rund drei Jahrzehnten arbeiten Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik gemeinsam daran, Nachhaltigkeit in der Stadtgesellschaft zu verankern.
Ende 2025 veröffentlichte Augsburg erstmals einen freiwilligen kommunalen Nachhaltigkeitsbericht, den sogenannten „Voluntary Local Review“ – kurz VLR. Auf 210 Seiten zeigt der Bericht, welchen Beitrag die Stadt zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, der Sustainable Development Goals, leistet.
Beim „High-Level Political Forum on Sustainable Development“ am Sitz der Vereinten Nationen wird Dirk Wurm Augsburgs Erfahrungen vorstellen und an Beratungen zur Umsetzung der Agenda 2030 teilnehmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, wie die kommunale Ebene als zentraler Ort nachhaltiger Entwicklung gestärkt werden kann.
Beteiligung als Grundlage des Augsburger Erfolgsmodells
Der lokale Nachhaltigkeitsprozess wird in Augsburg von einem breiten Netzwerk getragen. Dazu gehören mittlerweile 30 bürgerschaftliche Agendaforen, der Nachhaltigkeitsbeirat mit 25 Mitgliedsorganisationen sowie das städtische Büro für Nachhaltigkeit.
Eine zentrale Grundlage bilden die Augsburger Zukunftsleitlinien. Sie formulieren konkrete Ziele für die nachhaltige Entwicklung der Stadt und fließen unter anderem durch eine Nachhaltigkeitseinschätzung in Stadtratsbeschlüsse ein.
Weitere sichtbare Ergebnisse sind die jährlich vergebenen Augsburger Zukunftspreise, die Empfehlungen des Nachhaltigkeitsbeirats und zahlreiche Projekte aus den Agendaforen. Dazu zählen beispielsweise die Stadtteilspaziergänge der Armutskonferenz, das Pfandbechersystem RECUP, der Lastenradverleih „Lech-Elephant“, verschiedene Urban-Gardening-Projekte, das Wohnzimmer im Schwabencenter und die Initiative zum Stadtradeln.
Auch die Auszeichnungen Augsburgs als Fairtrade-Stadt und Biostadt sind Teil dieses langfristigen Engagements.
„Participation works!“ – Augsburg setzt auf die kooperative Stadt
Das Motto des diesjährigen Nachhaltigkeitsgipfels lautet „Participation works!“. Für Dirk Wurm passt dieser Schwerpunkt besonders zum Augsburger Ansatz einer kooperativen Stadt, in der unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
„Wir freuen uns, dass das langjährige Engagement der vielen Aktiven der Lokalen Agenda 21 und die produktive Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik in Augsburg international auf so großes Interesse stößt“, erklärt der Zweite Bürgermeister.
Die Auswahl Augsburgs zeige, dass Beteiligung und Zusammenarbeit entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche nachhaltige Stadtentwicklung seien. Gleichzeitig biete die Reise die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer Städte und Regionen zu lernen.
Kommunen als zentrale Handlungsorte
Die globalen Nachhaltigkeitsziele betreffen zahlreiche Bereiche des kommunalen Lebens. Dazu gehören unter anderem die Bekämpfung von Armut, hochwertige Bildung, menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Klimaschutz sowie Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.
„Gerade in diesen Zeiten ist die Unterstützung der internationalen Nachhaltigkeitsziele enorm wichtig“, betont Dirk Wurm. Kommunen seien zentrale Orte, an denen nachhaltige Entwicklung konkret umgesetzt und für die Menschen erlebbar werde.
Mit seiner Teilnahme am UN-Nachhaltigkeitsgipfel möchte Augsburg deshalb auch ein ermutigendes Zeichen setzen: „Unser Engagement ist da, wir haben unsere weltweite Verantwortung im Blick.“
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsarbeit der Stadt Augsburg sowie zum Voluntary Local Review finden Interessierte unter: Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit Stadt Augsburg