Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Gastbeitrag: Das Start-Up Oceanmata

Ein Start-Up in Augsburg mit dem Ziel, die Ozeane von Müll zu befreien

Gastbeitrag von Sophia Bosold, oceanmata.

2018 entsteht die Mission, die Umwelt und Ozeane von Plastikmüll zu befreien und gleichzeitig neue Produkte, in Verbindung mit diesem Prozess, zu entwickeln und zu verkaufen. Somit soll das Ziel der plastikfreien Ozeane bis zum Jahr 2050 angestrebt werden. Aus dieser Idee heraus wird das Start-up „Oceanmata“ in Augsburg gegründet.

Vom Gründungsprozess zum heutigen Geschäftsmodell

„Every time you go to the beach, pick up three pieces of plastic.“ - Inspiriert von diesem Satz in Kombination mit unzähligen Plastikmüll-Erlebnissen in Sri Lanka kam Oceanmata Gründer Dominik Karl die Idee, den Verkauf von nachhaltigen Produkten an ein eigenes Ocean Clean-Up Projekt zu knüpfen. Im Rahmen einer Studienarbeit seines Maschinenbaustudiums verwirklicht er die Idee und nach 6 Monaten Entwicklungsarbeit, hält Dominik den ersten Prototypen einer biologisch abbaubaren Handyhülle aus dem 3D Drucker in den Händen. Kurze Zeit später reist er nach Bali und trifft vor Ort einen Einheimischen, der bereits Clean-Ups organisiert. So kann auch der zweite Teil des Geschäftsmodells angegangen werden - der Grundstein ist gelegt und Oceanmata wird gegründet.

Das Besondere an Oceanmata ist das eigens aufgebaute Clean-Up Team mit festangestellten Mitarbeitenden auf Bali, das unser gesamtes Geschäftsmodell sehr transparent macht. Wir verkaufen in unserem Webshop nachhaltige Produkte, die entweder biologisch abbaubar oder aus recycelten bzw.  upgecycelten Materialien sind. Für jedes verkaufte Produkt sammelt unser Team auf Bali mindestens 1 kg Ocean Plastic. So kann mit unseren Produkten gleich doppelt Gutes getan werden - neues Plastik wird vermieden und bestehendes gesammelt. 

Gastbeitrag von Sophia Bosold, oceanmata.

2018 entsteht die Mission, die Umwelt und Ozeane von Plastikmüll zu befreien und gleichzeitig neue Produkte, in Verbindung mit diesem Prozess, zu entwickeln und zu verkaufen. Somit soll das Ziel der plastikfreien Ozeane bis zum Jahr 2050 angestrebt werden. Aus dieser Idee heraus wird das Start-up „Oceanmata“ in Augsburg gegründet.

Vom Gründungsprozess zum heutigen Geschäftsmodell

„Every time you go to the beach, pick up three pieces of plastic.“ - Inspiriert von diesem Satz in Kombination mit unzähligen Plastikmüll-Erlebnissen in Sri Lanka kam Oceanmata Gründer Dominik Karl die Idee, den Verkauf von nachhaltigen Produkten an ein eigenes Ocean Clean-Up Projekt zu knüpfen. Im Rahmen einer Studienarbeit seines Maschinenbaustudiums verwirklicht er die Idee und nach 6 Monaten Entwicklungsarbeit, hält Dominik den ersten Prototypen einer biologisch abbaubaren Handyhülle aus dem 3D Drucker in den Händen. Kurze Zeit später reist er nach Bali und trifft vor Ort einen Einheimischen, der bereits Clean-Ups organisiert. So kann auch der zweite Teil des Geschäftsmodells angegangen werden - der Grundstein ist gelegt und Oceanmata wird gegründet.

Das Besondere an Oceanmata ist das eigens aufgebaute Clean-Up Team mit festangestellten Mitarbeitenden auf Bali, das unser gesamtes Geschäftsmodell sehr transparent macht. Wir verkaufen in unserem Webshop nachhaltige Produkte, die entweder biologisch abbaubar oder aus recycelten bzw.  upgecycelten Materialien sind. Für jedes verkaufte Produkt sammelt unser Team auf Bali mindestens 1 kg Ocean Plastic. So kann mit unseren Produkten gleich doppelt Gutes getan werden - neues Plastik wird vermieden und bestehendes gesammelt. 

Produktion und Kreislaufwirtschaft bei Oceanmata

Unsere Produktionspartner wählen wir nach ausführlicher Recherche und unter Beachtung verschiedener Kriterien aus: Wir achten stark auf hohe Arbeitssicherheit, faire Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung. Die Produktionsstätte unserer Handyhüllen ist beispielsweise in diesen Punkten vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Das Ocean Plastic, das unser Clean-Up Team auf Bali sammelt, wird im ersten Schritt sortiert und dann wenn möglich selbst von uns recycelt oder für das Recycling weiterverkauft. Aus dem recycelten Plastik stellen wir zum Beispiel unsere Armband Perlen her, während gefunden Scherben in unserem Gold- und Silberschmuck weiterverarbeitet werden. Die Handyhüllen dagegen sind biologisch abbaubar, damit diese der Umwelt nicht schaden, sollten sie dort versehentlich landen - denn niemand kann beeinflussen, wo der eigene und exportierte Müll letztendlich landet.

Langfristig möchten wir ein Modell anbieten, alte Handyhüllen von uns wieder einzuschmelzen, um die Rohstoffe wiederzuverwenden. Daran arbeiten wir aktuell noch.

Schildkrötenpatenschaft

In Zusammenarbeit mit der Turtle Foundation bieten wir Patenschaften für Babyschildkröten an. Die Turtle Foundation ermöglicht es Babyschildkröten sicher zu schlüpfen und ihren Weg in den Ozean zu finden. Diese Arbeit unterstützen wir finanziell mit jeder Patenschaft und jedem anderen Schildkrötenprodukt. Schildkröten-Pat*innen bekommen eine personalisierte Patenschafts-Urkunde, können ihr symbolisches Schildkröten-Baby taufen und die Reise von der Eiablage bis hin zum Weg in den Ozean über regelmäßige E-mail-Updates mitzuverfolgen.

Produktion und Kreislaufwirtschaft bei Oceanmata

Unsere Produktionspartner wählen wir nach ausführlicher Recherche und unter Beachtung verschiedener Kriterien aus: Wir achten stark auf hohe Arbeitssicherheit, faire Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung. Die Produktionsstätte unserer Handyhüllen ist beispielsweise in diesen Punkten vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Das Ocean Plastic, das unser Clean-Up Team auf Bali sammelt, wird im ersten Schritt sortiert und dann wenn möglich selbst von uns recycelt oder für das Recycling weiterverkauft. Aus dem recycelten Plastik stellen wir zum Beispiel unsere Armband Perlen her, während gefunden Scherben in unserem Gold- und Silberschmuck weiterverarbeitet werden. Die Handyhüllen dagegen sind biologisch abbaubar, damit diese der Umwelt nicht schaden, sollten sie dort versehentlich landen - denn niemand kann beeinflussen, wo der eigene und exportierte Müll letztendlich landet.

Langfristig möchten wir ein Modell anbieten, alte Handyhüllen von uns wieder einzuschmelzen, um die Rohstoffe wiederzuverwenden. Daran arbeiten wir aktuell noch.

Schildkrötenpatenschaft

In Zusammenarbeit mit der Turtle Foundation bieten wir Patenschaften für Babyschildkröten an. Die Turtle Foundation ermöglicht es Babyschildkröten sicher zu schlüpfen und ihren Weg in den Ozean zu finden. Diese Arbeit unterstützen wir finanziell mit jeder Patenschaft und jedem anderen Schildkrötenprodukt. Schildkröten-Pat*innen bekommen eine personalisierte Patenschafts-Urkunde, können ihr symbolisches Schildkröten-Baby taufen und die Reise von der Eiablage bis hin zum Weg in den Ozean über regelmäßige E-mail-Updates mitzuverfolgen.

3 Tipps zum Nachmachen

  • Mutig sein, Dinge anders zu machen
  • Groß denken
  • im Büroalltag Plastik vermeiden, wo immer es geht.

Zusammenarbeit mit den Partnern im Ausland

Da wir unser Clean-Up Team auf Bali selbst aufgebaut haben und die Festangestellten Vollzeit für Oceanmata arbeiten, sind die Abstimmungswege zwischen Deutschland und Bali (natürlich auch dank der heutigen Technik) kurz. Durch einen Aufenthalt von Team Deutschland auf Bali im Herbst 2022 kennt sich das gesamte Team und ist bestens vernetzt.

Das Ziel ist natürlich, noch mehr Clean-Up Teams weltweit aufzubauen, aber irgendwo fängt man immer an, in unserem Fall auf Bali. Vor Ort ist Oceanmata bekannt und gern gesehen.

Wir arbeiten zusätzlich mit anderen Unternehmen oder Organisationen zusammen, die sich die Rettung von verschiedenen Meerstieren zum Ziel gemacht haben. So können wir mit unseren Produkten nicht nur Plastik sammeln, sondern z. B. auch durch finanzielle Unterstützung Delfine, Haie oder Korallenriffe schützen. Die Verhältnisse zu unseren Partnern sind sehr eng und durch regelmäßigen Austausch werden wir immer wieder darüber informiert, dass das Geld genau dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Weitere Informationen zu Oceanmata

Kontakt

Oceanmata GmbH

Sophia Bosold
PR & Marketing

Auf dem Kreuz 11
86152 Augsburg

+49 (0)821 999 86 101
sophia@oceanmata.com
https://oceanmata.com/

Praxisbeispiele Diese Unternehmen zeigen wie es geht

Praxisbeispiel: Innovation ForDigitHealth – Forschung zu digitalem Stress

Vier Jahre lang haben die Universitäten Augsburg, Bamberg, Erlangen-Nürnberg, München (LMU) und Würzburg in einem gemeinsamen Forschungsverbund zum gesunden Umgang mit digitalen Technologien und Medien geforscht. ForDigitHealth präsentiert seine Ergebnisse sowohl in wissenschaftlichen Publikationen wie auch einem verständlichen Online-Wegweiser für die Öffentlichkeit. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften Mehr Bio-Getreide aus der Region für die Region

Die Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg hat gemeinsam mit der Bio-Bäckerei CUMPANUM und der Vermarktungsgesellschaft der Bio-Bauern Pöttmes eine Liefergruppe mit regionalen Bio-Landwirten aufgebaut. ... mehr
Mehr lesen

Praxisbeispiel: Personalentwicklung Neue Wege gehen

Die Andreas Schmid Group ist ein führender Experte für maßgeschneiderte Logistiklösungen im In- und Ausland. Seit 1928 stellt das Familienunternehmen aus Gersthofen den nachhaltigen Erfolg seiner Kunden in den Mittelpunkt und gilt heute als Vorreiter für die Logistik von morgen. Das Portfolio ... mehr
Mehr lesen

Aus unserem Themenspektrum Nachhaltiges Wirtschaften Das könnte Sie auch interessieren

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³

Der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ wird bereits seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Büro für Nachhaltigkeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg und mit der Unterstützung durch die Stadtwerke Augsburg von der Regio Augsburg Wirtschaft organisiert.
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Arbeitsplatz, Mitarbeiter & Führung

Dass Unternehmen gerade auch des sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit in den Fokus rücken sollen und wollen, hat sich auch in der Covid-19-Pandemie gezeigt: In Krisenzeiten werden gemeinsame Werte, Gesundheit, Resilienz, Zusammenhalt, eine gesunde Kommunikation, Führung auf Distanz und ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Betriebliches Mobilitätsmanagement

Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit im Unternehmen und der Attraktivität als Arbeitgeber wird ein professionelles Mobilitätsmanagement immer wichtiger. Hier liegt oft nicht nur großes Einsparpotential an Ressourcen und CO2 verborgen, sondern auch die Möglichkeit die Mitarbeiterbindung, durch ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Bauen Netzwerk Zirkuläres Bauen im Wirtschaftsraum Augsburg

Seit 2022 engagiert sich ein Netzwerk aus vielen Institutionen in der Region für mehr Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Seit der Auftaktveranstaltung Zirkuläres Bauen im Oktober 2022 wurden Veranstaltungen mit insgesamt fast 500 Teilnehmern aus der Region durchgeführt. Wir freuen uns über das ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Umwelt & Ressourceneffizienz

Klimaschutz und die Folgen des Klimawandels werden insbesondere KMU in den nächsten Jahren vor gewaltige Herausforderungen stellen: Sie müssen Antworten finden auf höhere CO2-Bepreisung, den Trend zum „klimaneutralen Unternehmen“, zunehmende rechtliche Vorgaben und noch zu erwartenden ... mehr
Mehr lesen

Innovation in A³ Bioökonomie

Neue Werkstoffe sind eine Kernkompetenz von Forschung und Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg. Innovative Unternehmen und  Forschungseinrichtungen der Region arbeiten daran, aus biogenen Rohstoffen  Zukunftsmaterialien herzustellen. Von biobasierten Kunststoffen und Composite-Werkstoffen ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Betriebliches Mobilitätsmanagement

Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit im Unternehmen und der Attraktivität als Arbeitgeber wird ein professionelles Mobilitätsmanagement immer wichtiger. Hier liegt oft nicht nur großes Einsparpotential an Ressourcen und CO2 verborgen, sondern auch die Möglichkeit die Mitarbeiterbindung, durch ... mehr
Mehr lesen

Anmeldung zum Newsletter Nachhaltigkeitsmonitoring

Mehr lesen

11. Juli 2024 Jahreskonferenz A³ klimaneutral

Im Rahmen der Initiative A³ klimaneutral findet am 11. Juli im Westhouse Augsburg die erste Jahreskonferenz statt.
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ CSR-Barometer

Nachhaltig Wirtschaften: Wie lässt sich messen, wie gut ein Unternehmen hier schon aufgestellt ist? Corporate Social Responsibility – kurz CSR – bezeichnet die soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung von Unternehmen in allen Unternehmensbereichen. Wer als Unternehmer Wert auf ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Regionale Klimaschutzkonferenz

Zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Wirtschaftsraum Augsburg arbeiten die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg sowie die Stadt Augsburg bereits seit einigen Jahren zusammen. Auf kommunaler Ebene sind konkrete Handlungsansätze und das Engagement der regionalen Akteure besonders wichtig. ... mehr
Mehr lesen

Nachhaltiges Wirtschaften in A³ Geschäftsmodelle & Markt

Ob ein Unternehmen eine nachhaltige Strategie verfolgt, zeigt sich auch im Geschäftsmodell und im Einfluss auf den Markt. Nicht nur ein nachhaltiges Produkt oder eine Ausrichtung nach der Gemeinwohlökonomie sind Stellschrauben für Unternehmen. Sondern auch das Thema regionale ... mehr
Mehr lesen

Angebot für Unternehmen A³ Fachkräftekampagne: arbeiten und leben in A³

Ohne gezieltes Fachkräfte-Marketing geht heute nichts mehr. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH startet 2024 mit einer neuen A³ Fachkräftekampagne für den Wirtschaftsraum Augsburg.

Ziel: Werbung für die Region und für die attraktiven Arbeitgeber in A³.

Beteiligen Sie sich als Arbeitgeber, denn nur gemeinsam erreichen wir einen hohen Bekanntheitsgrad und ein (noch) besseres Image für die Region Augsburg bei gesuchten Fachkräften.

Ohne gezieltes Fachkräfte-Marketing geht heute nichts mehr. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH startet 2024 mit einer neuen A³ Fachkräftekampagne für den Wirtschaftsraum Augsburg.

Ziel: Werbung für die Region und für die attraktiven Arbeitgeber in A³.

Beteiligen Sie sich als Arbeitgeber, denn nur gemeinsam erreichen wir einen hohen Bekanntheitsgrad und ein (noch) besseres Image für die Region Augsburg bei gesuchten Fachkräften.

Jetzt informieren und mitmachen!