Expertise Nachhaltiges Wirtschaften Regeneratives Wirtschaften

Vom nachaltigen Handeln zur aktiven Verbesserung für Umwelt und Gesellschaft

Ein Gastbeitrag von Marcel Rößner

Als Gründer und Geschäftsführer der digitalrobust GmbH ist Marcel Rößner selbstständiger Unternehmensberater für  Unternehmen aller Art. Seine Kernkompetenzen umfassen die Organisationsentwicklung, die Koordination standortübergreifender Zusammenarbeit in Europa, die Förderung von Organisationsidentität und Markenbildung sowie die Begleitung von Veränderungsprozessen in Unternehmen. Außerdem ist er Dozent für Klimawandel an der Hochschule Rottenburg und Gründer des Blogs regenerative-unternehmen.de.

Zum Thema "Regeneratives Wirtschaften" kam er, weil er erkannte, dass reine Gewinnorientierung in einer komplexen, sich wandelnden Welt nicht mehr ausreicht. Ihn fasziniert, wie regenerative Ansätze Unternehmen helfen können, wirtschaftlichen Erfolg mit einem positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt zu verbinden. Interessant ist es dabei die Balance zwischen Wertschöpfung und Verantwortung zu koppeln, um ressonanzfähige Innovationen zu entwickeln.

Ein Gastbeitrag von Marcel Rößner

Als Gründer und Geschäftsführer der digitalrobust GmbH ist Marcel Rößner selbstständiger Unternehmensberater für  Unternehmen aller Art. Seine Kernkompetenzen umfassen die Organisationsentwicklung, die Koordination standortübergreifender Zusammenarbeit in Europa, die Förderung von Organisationsidentität und Markenbildung sowie die Begleitung von Veränderungsprozessen in Unternehmen. Außerdem ist er Dozent für Klimawandel an der Hochschule Rottenburg und Gründer des Blogs regenerative-unternehmen.de.

Zum Thema "Regeneratives Wirtschaften" kam er, weil er erkannte, dass reine Gewinnorientierung in einer komplexen, sich wandelnden Welt nicht mehr ausreicht. Ihn fasziniert, wie regenerative Ansätze Unternehmen helfen können, wirtschaftlichen Erfolg mit einem positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt zu verbinden. Interessant ist es dabei die Balance zwischen Wertschöpfung und Verantwortung zu koppeln, um ressonanzfähige Innovationen zu entwickeln.

Darum geht es Regeneratives Wirtschaften

Die soziale und natürliche Umgebung

  • wiederherstellen
  • erhalten 
  • aufwerten
  • ökologische und soziale Rahmenbedingungen kreativ gestalten
  • einen profitablen Mehrwert schaffen

 
Nachhaltiges Handeln ist für Unternehmen weltweit längst zu einem integralen Bestandteil ihres Alltags geworden. Nicht zuletzt durch die Richtlinien und Regularien der EU-Taxonomie, wie die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) oder die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), sind Unternehmen verpflichtet, nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln und ihr Handeln transparent zu kommunizieren. Oftmals beschränken sich Unternehmen dabei darauf, negative Effekte zu minimieren – beispielsweise durch die Auswahl von Materialien, die Optimierung der Lieferketten und die höchstmögliche Effizienz im Energieverbrauch. 
 
Von der Schadensbegrenzung zur Aufwertung durch Regeneration 

Ein neues Konzept geht jedoch über die traditionelle Idee der Nachhaltigkeit hinaus: Regeneratives Wirtschaften. Hierbei geht es nicht nur darum, Umweltschäden zu minimieren, sondern die soziale und natürliche Umgebung aktiv wiederherzustellen, zu erhalten und sogar aufzuwerten. Im Fokus steht die Innovation durch die aktive Wahrnehmung der Umgebung. Diese beschränkt sich nicht länger auf bekannte Nutzer- und Kundengruppen. Vielmehr zielen regenerative Unternehmen darauf ab, durch die die kreative Gestaltung der ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen, einen profitablen Mehrwert zu schaffen.

Dieser Ansatz geht über die Reduzierung von Schäden hinaus. Er fordert nicht ausschließlich den Blick auf den altbekannten Fußabdruck, sondern auch die Ausgestaltung des aktiven Handabdrucks.  

 
Regenerative Ansätze sehen den Menschen nicht mehr als Zentrum der Geschehnisse, sondern als einen Teil des Ökosystems, der durch sein Handeln die Gesundheit lebender Systeme positiv oder negativ beeinflussen kann. Regeneration bedeutet, die Dinge von Grund auf positiv zu gestalten. Um dies zu erreichen, bedarf es vor allem neuer Fähigkeiten, Innovation und Mut. 
 
Wie funktioniert regeneratives Wirtschaften? 
Durch neue, auf die speziellen Bedürfnisse und Gegebenheiten der jeweiligen Branche und Region abgestimmte Ansätze – wie die Optimierung bestehender Systeme, alternative Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und Produktstrategien – rückt der Fokus weg von der bloßen Herstellung von Produkten. Stattdessen wird der Wert betrachtet, den das Produkt und das gesamte Unternehmen im sozialen und ökologischen Kontext erzeugen. 

Die Integration von ökologischen und sozialen Aspekten neben dem finanziellen Erfolg geht weit über die üblichen Praktiken des Nachhaltigkeitsmanagements oder der Kreislaufwirtschaft hinaus. Neben der Verhandlung von Werten und Unternehmenskultur, sind es vor allem die strukturellen Veränderungen in einer Unternehmens-DNA, die regenerative Zusammenarbeit ermöglichen. Allen voran stellt sich die Frage: “Wie definieren wir für uns Erfolg?” Denn dieser wird in einem regenerativen Ansatz nicht mehr nur an finanziellen Kennzahlen gemessen, sondern ebenso an den resultierenden Effekten der Um- und Mitwelt. Der daraus resultierende Mehrwert für das Gemeinwohl schlägt sich auch bei den Endkunden in Bezug auf materielle und immaterielle Werte nieder.
 
Die aktive Übernahme und Verankerung von Verantwortung im Geschäftsmodell ist dafür entscheidend. Bewusstsein für Themen wie soziale Ungleichheit, die Auswirkungen des Klimawandels, oder globale Konflikte stärken nicht nur die Welt, in der wir leben, sondern wirken in einem Unternehmen wie ein aktives Risikomanagement, um sich bei unvorhergesehenen Ereignissen auf belastbare Beziehungen verlassen zu können. Regenerative Unternehmen öffnen dafür ihren Blick, indem sie sich als proaktiven Teil einer resilienteren und gerechteren Welt sehen. 
 

Auf dem Weg zu einer regenerativen Wirtschaft bleiben einige zentrale Fragen zu klären: "Was braucht eine gesunde Natur? Und was braucht eine gesunde Gesellschaft? "

Die Integration von ökologischen und sozialen Aspekten neben dem finanziellen Erfolg geht weit über die üblichen Praktiken des Nachhaltigkeitsmanagements oder der Kreislaufwirtschaft hinaus. Neben der Verhandlung von Werten und Unternehmenskultur, sind es vor allem die strukturellen Veränderungen in einer Unternehmens-DNA, die regenerative Zusammenarbeit ermöglichen. Allen voran stellt sich die Frage: “Wie definieren wir für uns Erfolg?” Denn dieser wird in einem regenerativen Ansatz nicht mehr nur an finanziellen Kennzahlen gemessen, sondern ebenso an den resultierenden Effekten der Um- und Mitwelt. Der daraus resultierende Mehrwert für das Gemeinwohl schlägt sich auch bei den Endkunden in Bezug auf materielle und immaterielle Werte nieder.
 
Die aktive Übernahme und Verankerung von Verantwortung im Geschäftsmodell ist dafür entscheidend. Bewusstsein für Themen wie soziale Ungleichheit, die Auswirkungen des Klimawandels, oder globale Konflikte stärken nicht nur die Welt, in der wir leben, sondern wirken in einem Unternehmen wie ein aktives Risikomanagement, um sich bei unvorhergesehenen Ereignissen auf belastbare Beziehungen verlassen zu können. Regenerative Unternehmen öffnen dafür ihren Blick, indem sie sich als proaktiven Teil einer resilienteren und gerechteren Welt sehen. 
 

Auf dem Weg zu einer regenerativen Wirtschaft bleiben einige zentrale Fragen zu klären: "Was braucht eine gesunde Natur? Und was braucht eine gesunde Gesellschaft? "

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Kontakt

digitalrobust GmbH

Marcel Rößner

Am Milchberg 15
86167 Augsburg

marcel.roessner@digitalrobust.de
https://www.digitalrobust.de

Nachhaltigkeitsmonitoring A³ Schon gewusst?

Der Nachhaltigkeitsmonitor zeigt, wie viele der befragten Unternehmen die drei Aspekte verfolgen: 

  • 77,2% definieren ökologische Nachhaltigkeitsziele
  • 58,5% definieren soziale Nachhaltigkeitsziele
  • 65% definieren ökonomische Nachhaltigkeitsziele

Der Nachhaltigkeitsmonitor zeigt, wie viele der befragten Unternehmen die drei Aspekte verfolgen: 

  • 77,2% definieren ökologische Nachhaltigkeitsziele
  • 58,5% definieren soziale Nachhaltigkeitsziele
  • 65% definieren ökonomische Nachhaltigkeitsziele
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