News Nachhaltigkeit Wie kleine und mittelständische Unternehmen durch Energieflexibilität aktiv an der Energiewende partizipieren können

Die vergangenen 1,5 Jahre haben aufgezeigt, wie fragil unser Stromsystem ist und wie hoch die Preise an den Strombörsen steigen und wie stark sie schwanken können, wenn fossile Brennstoffe knapp und deshalb teuer sind. Auch wenn das Preisniveau an den Strombörsen in den vergangenen Monaten wieder gesunken ist, hat sich der Druck, unabhängiger von fossilen und klimaschädlichen Importen zu werden, nochmals erhöht und ein beschleunigter Ausbau erneuerbarer Stromquellen ist noch stärker gefordert.

Variable Stromtarife optimal nutzen

Der beschleunigte Ausbau von wetterabhängiger Wind- und Sonnenenergie wird aber immer mehr Volatilität in unserem Stromsystem bringen und daher auch in Zukunft zu stark schwankenden Preisen an den Strommärkten führen. Um dies zu kompensieren, ist eine flexible Stromnachfrage zwingend notwendig. Zur Förderung dieser Nachfrageflexibilität werden zunehmend, die für die energieintensive Industrie seit langem üblichen variablen Stromtarife auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen Anwendung finden. Denn die bisher üblichen Stromtarife mit fixen Arbeitspreisen werden im Vergleich zu Börsenstrompreis-abhängigen, variablen Tarifen immer teurer. Im Rahmen des §41a EnWG müssen Energieversorger in den kommenden Jahren zwingend neben fixen Stromtarifen auch lastvariable Tarife anzubieten. In solchen variablen Tarifen ist Strom in Zeiten eines hohen (erneuerbaren) Angebots, beispielsweise zu sonnen- und/oder windreichen Zeiten besonders günstig und in Zeiten eines geringen erneuerbaren Stromangebots besonders teuer. Daher bieten diese kleinen und mittelständischen Unternehmen die Chance, Flexibilitätspotenziale in der Produktion zu nutzen und mehr Strom zu günstigen Zeiten mit einem hohen erneuerbaren Anteil und weniger zu anderen Zeiten zu beziehen. Das spart Geld und Emissionen. 

Unterstützung auf dem Weg zur Energieflexibilität: Einsparungen von 10-20 % möglich

Das Forschungsinstitut FIM und der Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT haben seit vielen Jahren aus der Zusammenarbeit mit energieintensiven Unternehmen viel Erfahrung und Know-how, wie man Flexibilitätspotenziale heben und daraus Wettbewerbsvorteile generieren kann. Dabei werden aufeinander aufbauende Phasen durchlaufen, um die Flexibilität bestmöglich einsetzen zu können.

Durch eine Flexibilisierung der Stromnachfrage in Kombination mit variablen Tarifen können je nach Marktsituation und Prozess zwischen 10% und 20% Kosten sowie Emissionen eingespart werden. Zusätzlich bietet eine Flexibilisierung der Stromnachfrage für kleine und mittelständische Unternehmen eine “Versicherung” gegen Marktsituationen mit besonders hohen Strompreisen, wie sie durch das oben beschriebene volatile Stromangebot künftig immer häufiger vorkommen werden.

Näheres können Sie am 23. Mai auf der Online-Veranstaltung von KUMAS und der Initiative A³ klimaneutral "Auf dem Weg zur Klimaneutralität - Energieflexibilität in der Produktion" erfahren. 

>> Weitere Informationen und Anmeldung hier

Kontakt zum FIM und Unterstützung zum Thema Energieflexibilität erhalten Sie hier:

Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl
Kernkompetenzzentrum FIM und
Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT           

Alter Postweg 101, 86159 Augsburg
Telefon: +49  821  480400-10 (Sekretariat: -12/-13)                        
buhl@fim-rc.de                                                                                                                     

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Die vergangenen 1,5 Jahre haben aufgezeigt, wie fragil unser Stromsystem ist und wie hoch die Preise an den Strombörsen steigen und wie stark sie schwanken können, wenn fossile Brennstoffe knapp und deshalb teuer sind. Auch wenn das Preisniveau an den Strombörsen in den vergangenen Monaten wieder gesunken ist, hat sich der Druck, unabhängiger von fossilen und klimaschädlichen Importen zu werden, nochmals erhöht und ein beschleunigter Ausbau erneuerbarer Stromquellen ist noch stärker gefordert.

Variable Stromtarife optimal nutzen

Der beschleunigte Ausbau von wetterabhängiger Wind- und Sonnenenergie wird aber immer mehr Volatilität in unserem Stromsystem bringen und daher auch in Zukunft zu stark schwankenden Preisen an den Strommärkten führen. Um dies zu kompensieren, ist eine flexible Stromnachfrage zwingend notwendig. Zur Förderung dieser Nachfrageflexibilität werden zunehmend, die für die energieintensive Industrie seit langem üblichen variablen Stromtarife auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen Anwendung finden. Denn die bisher üblichen Stromtarife mit fixen Arbeitspreisen werden im Vergleich zu Börsenstrompreis-abhängigen, variablen Tarifen immer teurer. Im Rahmen des §41a EnWG müssen Energieversorger in den kommenden Jahren zwingend neben fixen Stromtarifen auch lastvariable Tarife anzubieten. In solchen variablen Tarifen ist Strom in Zeiten eines hohen (erneuerbaren) Angebots, beispielsweise zu sonnen- und/oder windreichen Zeiten besonders günstig und in Zeiten eines geringen erneuerbaren Stromangebots besonders teuer. Daher bieten diese kleinen und mittelständischen Unternehmen die Chance, Flexibilitätspotenziale in der Produktion zu nutzen und mehr Strom zu günstigen Zeiten mit einem hohen erneuerbaren Anteil und weniger zu anderen Zeiten zu beziehen. Das spart Geld und Emissionen. 

Unterstützung auf dem Weg zur Energieflexibilität: Einsparungen von 10-20 % möglich

Das Forschungsinstitut FIM und der Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT haben seit vielen Jahren aus der Zusammenarbeit mit energieintensiven Unternehmen viel Erfahrung und Know-how, wie man Flexibilitätspotenziale heben und daraus Wettbewerbsvorteile generieren kann. Dabei werden aufeinander aufbauende Phasen durchlaufen, um die Flexibilität bestmöglich einsetzen zu können.

Durch eine Flexibilisierung der Stromnachfrage in Kombination mit variablen Tarifen können je nach Marktsituation und Prozess zwischen 10% und 20% Kosten sowie Emissionen eingespart werden. Zusätzlich bietet eine Flexibilisierung der Stromnachfrage für kleine und mittelständische Unternehmen eine “Versicherung” gegen Marktsituationen mit besonders hohen Strompreisen, wie sie durch das oben beschriebene volatile Stromangebot künftig immer häufiger vorkommen werden.

Näheres können Sie am 23. Mai auf der Online-Veranstaltung von KUMAS und der Initiative A³ klimaneutral "Auf dem Weg zur Klimaneutralität - Energieflexibilität in der Produktion" erfahren. 

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