Veröffentlicht am 3. August 2026
News Immobilien – Nachhaltig bauen: Impulse aus dem Netzwerk Zirkuläres Bauen
Wie kann die Bauwirtschaft ressourcenschonender und kreislauffähiger werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der KUMAS-Thementag „Nachhaltig Bauen“, der im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung des Umweltnetzwerks stattfand.
In zwei Sessions stellten Fachleute innovative Werkstoffe, digitale Planungsinstrumente, modulare Bauweisen und den Einsatz von Recyclingbaustoffen vor. Die Veranstaltung richtete sich an ein breites Fachpublikum aus Kommunen, Bauträgern, Architektur, Ingenieurwesen und Handwerk und bot zugleich Raum für Diskussionen und fachlichen Austausch.
Mit Prof. Dr.-Ing. Sergej Rempel vom TTZ Digitales Planen und Fertigen im Bauwesen in Aichach und Stefan Schmidtmeyer vom Baustoff Recycling Bayern e. V. waren auch zwei Experten aus dem Netzwerk Zirkuläres Bauen vertreten, das von der Regio Augsburg Wirtschaft gemeinsam mit Partnern begleitet wird. Prof. Rempel zeigte, wie digitale Planung und materialeffiziente Konstruktionen den Betonverbrauch deutlich reduzieren können. Statt massiv zu bauen, sollte Material nur dort eingesetzt werden, wo es statisch notwendig ist. Potenziale bieten unter anderem 3D-Betondruck, Hohlkörperkonstruktionen und Carbonbeton. Stefan Schmidtmeyer machte deutlich, dass Recyclingbaustoffe längst in vielen Bereichen eingesetzt werden können – vom Straßen- und Tiefbau bis zum Hochbau. Praxisbeispiele wie die ehemalige Bayernkaserne in München zeigen, dass Wiederverwendung nicht nur Ressourcen, sondern auch Baukosten sparen kann.
Weitere Beiträge widmeten sich unter anderem dem Werkstoff Holz. Müllerblaustein stellte den modularen Holzbau als wichtigen Baustein für nachhaltiges Bauen vor. Durch standardisierte Module können Gebäude besonders schnell errichtet und bewährte Planungen mehrfach genutzt werden. Anhand von Praxisbeispielen, darunter modulare Schulgebäude, zeigte das Unternehmen, wie sich Bauzeiten verkürzen und Ressourcen effizient einsetzen lassen. Zugleich wurde betont, dass Gebäude bereits heute so geplant werden sollten, dass ihre Bauteile später einfach demontiert und hochwertig wiederverwendet werden können.
Eine zentrale Botschaft des Tages lautete: Sanierung vor Neubau, kompakt bauen und nur das errichten, was tatsächlich gebraucht wird. Der KUMAS-Thementag zeigte, dass viele Lösungen für zirkuläres Bauen bereits vorhanden sind. Entscheidend ist nun, sie wirtschaftlich, rechtssicher und in größerem Maßstab in die Praxis zu bringen.
Wie kann die Bauwirtschaft ressourcenschonender und kreislauffähiger werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der KUMAS-Thementag „Nachhaltig Bauen“, der im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung des Umweltnetzwerks stattfand.
In zwei Sessions stellten Fachleute innovative Werkstoffe, digitale Planungsinstrumente, modulare Bauweisen und den Einsatz von Recyclingbaustoffen vor. Die Veranstaltung richtete sich an ein breites Fachpublikum aus Kommunen, Bauträgern, Architektur, Ingenieurwesen und Handwerk und bot zugleich Raum für Diskussionen und fachlichen Austausch.
Mit Prof. Dr.-Ing. Sergej Rempel vom TTZ Digitales Planen und Fertigen im Bauwesen in Aichach und Stefan Schmidtmeyer vom Baustoff Recycling Bayern e. V. waren auch zwei Experten aus dem Netzwerk Zirkuläres Bauen vertreten, das von der Regio Augsburg Wirtschaft gemeinsam mit Partnern begleitet wird. Prof. Rempel zeigte, wie digitale Planung und materialeffiziente Konstruktionen den Betonverbrauch deutlich reduzieren können. Statt massiv zu bauen, sollte Material nur dort eingesetzt werden, wo es statisch notwendig ist. Potenziale bieten unter anderem 3D-Betondruck, Hohlkörperkonstruktionen und Carbonbeton. Stefan Schmidtmeyer machte deutlich, dass Recyclingbaustoffe längst in vielen Bereichen eingesetzt werden können – vom Straßen- und Tiefbau bis zum Hochbau. Praxisbeispiele wie die ehemalige Bayernkaserne in München zeigen, dass Wiederverwendung nicht nur Ressourcen, sondern auch Baukosten sparen kann.
Weitere Beiträge widmeten sich unter anderem dem Werkstoff Holz. Müllerblaustein stellte den modularen Holzbau als wichtigen Baustein für nachhaltiges Bauen vor. Durch standardisierte Module können Gebäude besonders schnell errichtet und bewährte Planungen mehrfach genutzt werden. Anhand von Praxisbeispielen, darunter modulare Schulgebäude, zeigte das Unternehmen, wie sich Bauzeiten verkürzen und Ressourcen effizient einsetzen lassen. Zugleich wurde betont, dass Gebäude bereits heute so geplant werden sollten, dass ihre Bauteile später einfach demontiert und hochwertig wiederverwendet werden können.
Eine zentrale Botschaft des Tages lautete: Sanierung vor Neubau, kompakt bauen und nur das errichten, was tatsächlich gebraucht wird. Der KUMAS-Thementag zeigte, dass viele Lösungen für zirkuläres Bauen bereits vorhanden sind. Entscheidend ist nun, sie wirtschaftlich, rechtssicher und in größerem Maßstab in die Praxis zu bringen.