PRAXISBEISPIEL: ZIRKULÄRES BAUEN – Surfwelle Augsburg – Nachhaltige Innovation im urbanen Raum
In der Stadt Augsburg wurde mit der künstlichen Surfwelle am Senkelbach unweit des Plärrergeländes ein innovatives Freizeit- und Bauprojekt realisiert, das exemplarisch zeigt, wie zirkuläres Bauen im urbanen Raum umgesetzt werden kann.
Ausgangssituation und Zielsetzung
Augsburg verfügt seit jeher über zahlreiche Wasserflächen, jedoch blieb lange die Möglichkeit zum Surfen aus. Um diese Lücke zu schließen, wurde die Idee einer künstlichen Flusswelle entwickelt. Initiiert wurde das Projekt von engagierten Wassersportlern, die sich im Verein Surffreunde Augsburg e. V. zusammengeschlossen haben. Ziel des Projekts war es, unter Berücksichtigung von nachhaltigen Aspekten ein neues Freizeitangebot zur Förderung des Breitensports und zur Steigerung der Attraktivität der Stadt im innerstädtischen Raum zu schaffen.
Umsetzung und Beteiligte
Die Umsetzung des Projekts erfolgte an einer bestehenden Sohlschwelle im Gewässer, welche durch innovative Baumaßnahmen gezielt umgestaltet und funktional erweitert wurde. Da die Anlage zudem ausschließlich die natürliche Wasserkraft nutzt, wird sie vollkommen klimaneutral betrieben.
Die Planung und den Bau begleiteten dabei in enger Zusammenarbeit Studierende und Forschende aus dem Bauingenieurwesen der Technische Hochschule Augsburg sowie Ingenieurbüros und regionale Unternehmen, die gemeinsam neue Materialien und Konstruktionsmethoden entwickelten und testeten. Dadurch wurde das Projekt gleichzeitig zu einem realen Lern- und Forschungsfeld für innovative Bauweisen.
In der Stadt Augsburg wurde mit der künstlichen Surfwelle am Senkelbach unweit des Plärrergeländes ein innovatives Freizeit- und Bauprojekt realisiert, das exemplarisch zeigt, wie zirkuläres Bauen im urbanen Raum umgesetzt werden kann.
Ausgangssituation und Zielsetzung
Augsburg verfügt seit jeher über zahlreiche Wasserflächen, jedoch blieb lange die Möglichkeit zum Surfen aus. Um diese Lücke zu schließen, wurde die Idee einer künstlichen Flusswelle entwickelt. Initiiert wurde das Projekt von engagierten Wassersportlern, die sich im Verein Surffreunde Augsburg e. V. zusammengeschlossen haben. Ziel des Projekts war es, unter Berücksichtigung von nachhaltigen Aspekten ein neues Freizeitangebot zur Förderung des Breitensports und zur Steigerung der Attraktivität der Stadt im innerstädtischen Raum zu schaffen.
Umsetzung und Beteiligte
Die Umsetzung des Projekts erfolgte an einer bestehenden Sohlschwelle im Gewässer, welche durch innovative Baumaßnahmen gezielt umgestaltet und funktional erweitert wurde. Da die Anlage zudem ausschließlich die natürliche Wasserkraft nutzt, wird sie vollkommen klimaneutral betrieben.
Die Planung und den Bau begleiteten dabei in enger Zusammenarbeit Studierende und Forschende aus dem Bauingenieurwesen der Technische Hochschule Augsburg sowie Ingenieurbüros und regionale Unternehmen, die gemeinsam neue Materialien und Konstruktionsmethoden entwickelten und testeten. Dadurch wurde das Projekt gleichzeitig zu einem realen Lern- und Forschungsfeld für innovative Bauweisen.
Technische Besonderheiten und Innovation
Die Surfwelle basiert auf einer unter Wasser liegenden Konstruktion, die die Strömung gezielt formt. Besonders innovativ ist der Einsatz von Carbon-Recyclingbeton statt herkömmlichem Stahlbeton. Dieser besteht aus recycelten Materialien und wird mit Carbonfasern verstärkt. Die Vorteile dieser zirkulären Bauweise liegen auf der Hand:
- Beitrag zur Ressourcenschonung
- Nachhaltiger Baustoff mit guter CO₂-Bilanz
- höhere Tragfähigkeit und Langlebigkeit
- präzisere und filigranere Formgebung der Welle
Für die Entwicklung des Carbon-Recyclingbetons der Surfwelle und die herausragende Ingenieurleistung gewann die Technische Hochschule Augsburg den 1. Platz des Bayerischen Ingenieurpreises 2025. Indem die eingesetzten Materialien und Techniken auch auf andere Bauprojekte übertragbar sind, dient das einzigartige Projekt als Modell für zirkuläres Bauen im Sinne der Kreislaufwirtschaft.
Technische Besonderheiten und Innovation
Die Surfwelle basiert auf einer unter Wasser liegenden Konstruktion, die die Strömung gezielt formt. Besonders innovativ ist der Einsatz von Carbon-Recyclingbeton statt herkömmlichem Stahlbeton. Dieser besteht aus recycelten Materialien und wird mit Carbonfasern verstärkt. Die Vorteile dieser zirkulären Bauweise liegen auf der Hand:
- Beitrag zur Ressourcenschonung
- Nachhaltiger Baustoff mit guter CO₂-Bilanz
- höhere Tragfähigkeit und Langlebigkeit
- präzisere und filigranere Formgebung der Welle
Für die Entwicklung des Carbon-Recyclingbetons der Surfwelle und die herausragende Ingenieurleistung gewann die Technische Hochschule Augsburg den 1. Platz des Bayerischen Ingenieurpreises 2025. Indem die eingesetzten Materialien und Techniken auch auf andere Bauprojekte übertragbar sind, dient das einzigartige Projekt als Modell für zirkuläres Bauen im Sinne der Kreislaufwirtschaft.
Gesellschaftlicher Nutzen und Mehrwert
Im September 2025 ist der Vereinsbetrieb erfolgreich gestartet und lädt seitdem zum gemeinsamen Surfen, Spaß haben und Relaxen ein. Damit bietet die regulierbare künstliche Surfwelle auch in gesellschaftlicher Hinsicht mehrere Vorteile:
- neues Freizeit- und Sportangebot für unterschiedliche Zielgruppen
- Trainingsmöglichkeiten für Leistungs- und Breitensport
- Förderung motorischer und sozialer Fähigkeiten
- Förderung von Tourismus und Stadtimage
Zusammenfassend stellt die Surfwelle Augsburg ein gelungenes Beispiel dafür dar, wie Sport, Nachhaltigkeit und Innovation miteinander kombiniert werden können. Sie zeigt, wie durch Kooperation zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand sowohl ein Mehrwert für die Bevölkerung als auch ein Fortschritt in der Baupraxis geschaffen werden kann.
Weiterführende Links
- Transferprojekt „Surfwelle“ der Technischen Hochschule Augsburg: hs-augsburg.de/Surfwelle
- Surffreunde Augsburg e. V.: https://surfwelleaugsburg.de/
Gesellschaftlicher Nutzen und Mehrwert
Im September 2025 ist der Vereinsbetrieb erfolgreich gestartet und lädt seitdem zum gemeinsamen Surfen, Spaß haben und Relaxen ein. Damit bietet die regulierbare künstliche Surfwelle auch in gesellschaftlicher Hinsicht mehrere Vorteile:
- neues Freizeit- und Sportangebot für unterschiedliche Zielgruppen
- Trainingsmöglichkeiten für Leistungs- und Breitensport
- Förderung motorischer und sozialer Fähigkeiten
- Förderung von Tourismus und Stadtimage
Zusammenfassend stellt die Surfwelle Augsburg ein gelungenes Beispiel dafür dar, wie Sport, Nachhaltigkeit und Innovation miteinander kombiniert werden können. Sie zeigt, wie durch Kooperation zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand sowohl ein Mehrwert für die Bevölkerung als auch ein Fortschritt in der Baupraxis geschaffen werden kann.
Weiterführende Links
- Transferprojekt „Surfwelle“ der Technischen Hochschule Augsburg: hs-augsburg.de/Surfwelle
- Surffreunde Augsburg e. V.: https://surfwelleaugsburg.de/