Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften – Nachhaltig vernetzt: Energie- und Umweltmanagement im MVV Industriepark Gersthofen

Am Beispiel des MVV Industrieparks in Gersthofen wird deutlich, welche zentrale Rolle ein ganzheitliches Energiemanagement an einem modernen Industriestandort spielt. Die Nutzung und Verwertung von Energie ist hier nicht nur eine betriebswirtschaftliche Aufgabe, sondern integraler Bestandteil einer nachhaltigen Standortstrategie. So wird Energiemanagement nicht nur zum Hebel für Kostenoptimierung, sondern auch zum Treiber von Innovation, Umweltschutz und langfristiger Standortattraktivität.

Energiemanagement im Industriepark Gersthofen: 

Seit 2009 betreibt die MVV Industriepark Gersthofen GmbH ein modernes Heizkraftwerk, das mit Ersatzbrennstoff betrieben wird (EBS-Kraftwerk). Jährlich werden hier rund 90.000 Tonnen aufbereiteter industrieller Abfall zur Energiegewinnung genutzt. Das Kraftwerk produziert dabei rund 35 Megawatt Wärmeleistung und deckt damit bis zu 90 % des Dampfbedarfs im Industriepark, somit eine ressourcenschonende und gleichzeitig wirtschaftlich effiziente Lösung. Besonders hervorzuheben ist die CO₂-Einsparung: Durch die thermische Nutzung des Ersatzbrennstoffes werden jährlich rund 20.000 Tonnen CO₂ eingespart. Ergänzend bietet die MVV ihren Kunden individuelle Energieberatungen, unterstützt beim Lastmanagement und fördert gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.

Umweltmanagement und EMAS-Zertifizierung:

Die MVV Industriepark Gersthofen GmbH betreibt seit 2007 ein umfassendes Umweltmanagementsystem nach dem europäischen EMAS-Standard. Die jährlich veröffentlichte Umwelterklärung liefert umfangreiche Informationen zu Emissionen, Abfallströmen, Energie- und Wasserverbrauch sowie zu Maßnahmen der Notfallvorsorge und des Immissionsschutzes. Diese Erklärung wird von unabhängigen Umweltgutachtern geprüft und validiert – zuletzt im Jahr 2024. Damit ist die MVV nicht nur technisch gut aufgestellt, sondern übernimmt auch Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften im Industrieverbund.

Am Beispiel des MVV Industrieparks in Gersthofen wird deutlich, welche zentrale Rolle ein ganzheitliches Energiemanagement an einem modernen Industriestandort spielt. Die Nutzung und Verwertung von Energie ist hier nicht nur eine betriebswirtschaftliche Aufgabe, sondern integraler Bestandteil einer nachhaltigen Standortstrategie. So wird Energiemanagement nicht nur zum Hebel für Kostenoptimierung, sondern auch zum Treiber von Innovation, Umweltschutz und langfristiger Standortattraktivität.

Energiemanagement im Industriepark Gersthofen: 

Seit 2009 betreibt die MVV Industriepark Gersthofen GmbH ein modernes Heizkraftwerk, das mit Ersatzbrennstoff betrieben wird (EBS-Kraftwerk). Jährlich werden hier rund 90.000 Tonnen aufbereiteter industrieller Abfall zur Energiegewinnung genutzt. Das Kraftwerk produziert dabei rund 35 Megawatt Wärmeleistung und deckt damit bis zu 90 % des Dampfbedarfs im Industriepark, somit eine ressourcenschonende und gleichzeitig wirtschaftlich effiziente Lösung. Besonders hervorzuheben ist die CO₂-Einsparung: Durch die thermische Nutzung des Ersatzbrennstoffes werden jährlich rund 20.000 Tonnen CO₂ eingespart. Ergänzend bietet die MVV ihren Kunden individuelle Energieberatungen, unterstützt beim Lastmanagement und fördert gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.

Umweltmanagement und EMAS-Zertifizierung:

Die MVV Industriepark Gersthofen GmbH betreibt seit 2007 ein umfassendes Umweltmanagementsystem nach dem europäischen EMAS-Standard. Die jährlich veröffentlichte Umwelterklärung liefert umfangreiche Informationen zu Emissionen, Abfallströmen, Energie- und Wasserverbrauch sowie zu Maßnahmen der Notfallvorsorge und des Immissionsschutzes. Diese Erklärung wird von unabhängigen Umweltgutachtern geprüft und validiert – zuletzt im Jahr 2024. Damit ist die MVV nicht nur technisch gut aufgestellt, sondern übernimmt auch Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften im Industrieverbund.

Über das Unternehmen:

Die MVV Industriepark Gersthofen GmbH ist Standortbetreiber des Industrieparks Gersthofen und Anbieter von Dienstleistungen für die Prozessindustrie. Zu den Kernkompetenzen der ca. 200 Beschäftigten gehören die Energieversorgung, umfangreiche Infrastrukturleistungen sowie Services in den Bereichen Sicherheit und Umwelt. Die MVV Industriepark Gersthofen GmbH ist ein Tochterunternehmen der börsennotierten MVV-Gruppe mit Hauptsitz in Mannheim.

Nachhaltigkeitsstrategie und Kreislaufwirtschaft:

Als Tochtergesellschaft der Mannheimer MVV Gruppe ist auch die MVV Industriepark Gersthofen GmbH in eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie eingebunden. Ziele sind unter anderem die Transformation des Energiesystems, die damit verbundene Dekarbonisierung sowie Aspekte der gesellschaftlichen Verantwortung und nachhaltigen Unternehmensführung. Neben der umweltgerechten Energieerzeugung engagiert sich MVV gezielt für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Abfallstoffe werden, sofern technisch möglich, entweder stofflich oder energetisch verwertet. Ein zukunftsweisendes Beispiel hierfür ist das geplante Projekt zur Klärschlammverwertung mit integriertem Phosphorrecycling: Bis 2029 soll am Standort Gersthofen eine hochmoderne Anlage entstehen, die aus kommunalem Klärschlamm Energie erzeugt und perspektivisch den darin enthaltenen Phosphor zurückgewinnt.

„Die Anlage hilft, die Umwelt zu schützen, erhöht die Entsorgungssicherheit und dient gleichzeitig der Gewinnung von Energie und Rohstoffen“, fasst MVV-Geschäftsführer Dr. Markus Partik die Vorteile der thermischen Verwertung von Klärschlamm zusammen.

Mit einem klaren Fokus auf Energieeffizienz, Umweltverantwortung und nachhaltige Ressourcennutzung zeigt der Industriepark Gersthofen, wie modernes Standortmanagement heute aussehen kann. Durch die intelligente Verbindung technischer Infrastruktur, zertifizierter Umweltprozesse und zukunftsorientierter Projekte, wie der Klärschlammverwertung, schafft die MVV Industriepark Gersthofen GmbH stabile Rahmenbedingungen für produzierende Unternehmen und zeigt, wie nachhaltiges Wirtschaften in der Prozessindustrie aussehen kann.

„Wir kümmern uns um die Energie- und Medienversorgung des Standortes und bieten umfassende Leistungen rund um Umweltschutz und Sicherheit sowie die fachgerechte Verwertung von Abfällen an. Als erfahrener Standortbetreiber sorgen wir dafür, dass sich die Unternehmen im Industriepark auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.“

Holger Amberg, MVV-Geschäftsführer

Kontakt

MVV Industriepark Gersthofen GmbH

Ludwig-Hermann-Str. 100
86368 Gersthofen

+49 821 479-2444
info@mvv-igs.de
http://www.mvv-igs.de

Nachhaltigkeitsmonitoring A³ – Schon gewusst?

40% der befragten Unternehmen vom Nachhaltigkeitsmonitor (Umfrage 2023/24) sind nach einem anerkannten Nachhaltigkeitsmanagementsystem oder Bewertungsansatz wie EMAS, 44% der befragten Unternehmen orientieren sich in ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen an einem Umweltmanagementsystem wie EMAS, Ökoprofit oder der ISO 14001. 

40% der befragten Unternehmen vom Nachhaltigkeitsmonitor (Umfrage 2023/24) sind nach einem anerkannten Nachhaltigkeitsmanagementsystem oder Bewertungsansatz wie EMAS, 44% der befragten Unternehmen orientieren sich in ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen an einem Umweltmanagementsystem wie EMAS, Ökoprofit oder der ISO 14001. 

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Praxisbeispiele aus dem Bereich nachhaltiges Wirtschaften – Diese Unternehmen zeigen wie es geht

Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften – Betriebliche Mobilität

Landkreis Aichach-Friedberg förderte Mobilitätsanalysen für sieben Pilot-Unternehmen in einem Projekt. In dem Projekt erhielten sieben Pilotunternehmen aus dem Landkreis Aichach-Friedberg kostenlose Mobilitätsanalysen. Das beauftrage Beratungsunternehmen BAUM Consult führte eine Fuhrpark- und eine Arbeitswegeanalyse durch. In zwei Beratungsterminen wurden individuelle Maßnahmen und daraus resultierende Chancen und Potenziale für das Unternehmen erarbeitet, die nun sukzessive umgesetzt werden können. Bei einem Auftakt- und einem Abschlussworkshop wurde neben der Informationsweitergabe auch auf einen gegenseitigen Austausch zwischen den Unternehmen wert gelegt. Die Ergebnisse sind in einem Gesamtbericht zusammengefasst und veröffentlicht, damit sie auch von anderen Unternehmen genutzt werden können. ... mehr
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Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften – Gemeinsam Bilanz ziehen, gemeinsam Wirkung erzielen

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Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften – Reduzierung von Lebensmittelverschwendung mithilfe Künstlicher Intelligenz

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Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften – Sustain Lab der THA: Entwicklung eines digitalen Lernbereichs für die LEW-Bildungsinitiative 3malE

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