Praxisbeispiel: Nachhaltiges Wirtschaften – Grüne Kreislaufwirtschaft bei KUKA

Umfragen aus dem A³ Nachhaltigkeitsmonitoring 2023/24 haben ergeben, dass 33,7% der befragten Unternehmen, die keine gebrauchten Geräte kaufen, dies noch nicht in Betracht gezogen haben. Für das Unternehmen KUKA AG ist die Wiederverwendung gebrauchter Produkte schon seit einiger Zeit ein wichtiges Thema, um den Gedanken der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Der Hersteller von Robotern hat verschiedene Ansätze, gebrauchte Roboter weiter zu nutzen und somit die Wiederverwendung und das Recycling von Produkten zu fördern. Wir haben KUKA AG zu ihrem Konzept befragt.

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH: Welchen Anspruch haben Sie an das Thema Nachhaltigkeit? Wie setzen Sie Ihre Visionen im Bereich Nachhaltigkeit innerhalb der Firma um?

KUKA: Als international führender Automatisierungsspezialist ist sich KUKA seiner unternehmerischen, gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung bewusst. Dabei berücksichtigen wir wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte. KUKA hat mittels einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse Themen identifiziert, die für unsere Stakeholder oder für uns als Unternehmen relevant sind. Diese sind: Klimawandel, Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft, unsere eigene Belegschaft, eine verantwortungsvolle Beschaffung, sowie Good Corporate Governance. Durch die Verankerung in unseren Unternehmenspolitiken, -richtlinien sowie mit konkreten Zielen und entsprechenden Maßnahmen stellen wir eine erfolgreiche Integration im Konzern sicher.

Umfragen aus dem A³ Nachhaltigkeitsmonitoring 2023/24 haben ergeben, dass 33,7% der befragten Unternehmen, die keine gebrauchten Geräte kaufen, dies noch nicht in Betracht gezogen haben. Für das Unternehmen KUKA AG ist die Wiederverwendung gebrauchter Produkte schon seit einiger Zeit ein wichtiges Thema, um den Gedanken der Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Der Hersteller von Robotern hat verschiedene Ansätze, gebrauchte Roboter weiter zu nutzen und somit die Wiederverwendung und das Recycling von Produkten zu fördern. Wir haben KUKA AG zu ihrem Konzept befragt.

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH: Welchen Anspruch haben Sie an das Thema Nachhaltigkeit? Wie setzen Sie Ihre Visionen im Bereich Nachhaltigkeit innerhalb der Firma um?

KUKA: Als international führender Automatisierungsspezialist ist sich KUKA seiner unternehmerischen, gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung bewusst. Dabei berücksichtigen wir wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte. KUKA hat mittels einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse Themen identifiziert, die für unsere Stakeholder oder für uns als Unternehmen relevant sind. Diese sind: Klimawandel, Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft, unsere eigene Belegschaft, eine verantwortungsvolle Beschaffung, sowie Good Corporate Governance. Durch die Verankerung in unseren Unternehmenspolitiken, -richtlinien sowie mit konkreten Zielen und entsprechenden Maßnahmen stellen wir eine erfolgreiche Integration im Konzern sicher.

Das Konzept KUKA Circular Services hat das Ziel, Roboter für einen zweiten und dritten Lebenszyklus zu nutzen und verbaute Komponenten weiter zu verwenden. Was sind für Sie wesentliche Merkmale dieser Kreislaufwirtschaft? Und wie werden diese Prinzipien bei KUKA umgesetzt?

Die Circular Services wenden die Kernprinzipien der Kreislaufwirtschaft auf die KUKA Roboter an:

  • Das Design aller unserer Produkte ist wohldurchdacht und ermöglicht einfache Reparaturen.
  • Der Rückkauf von Robotern bietet uns die Möglichkeit, sie als überarbeitete, geprüfte Gebrauchtroboter wieder in den Markt zu bringen. So erhalten sie einen maximalen Lebenszyklus.
  • Auch unsere Plattform für den Weiterverkauf von KUKA Robotern an Dritte trägt zu einem verlängerten Lebenszyklus bei. KUKA garantiert dabei maximale Unterstützung.
  • Besonders wichtig ist uns, dass durch die Nutzung eines erweiterten Gebrauchtroboterangebots Ressourcen geschont werden, indem weniger neue Roboter hergestellt werden müssen. Die CO2-Emissionen reduzieren sich – ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität.
  • Eine längere Einsatzdauer eines Roboters bedeutet am Ende weniger Abfall. Für uns eine Möglichkeit, um zum Erhalt der Biodiversität beizutragen.

Unsere Roboter sind sehr langlebig und können natürlich auch repariert werden. Aber wir bei KUKA machen uns schon zu Beginn Gedanken, was nach diesem Lebenszyklus mit unseren Robotern passiert. Wir haben uns gefragt: Wie können wir Roboter vor der Verschrottung retten, besser mit wertvollen, verbauten Ressourcen umgehen und einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft leisten? Deshalb hat der KUKA Customer Service die Circular Services ins Leben gerufen.

Unser Ziel: Roboter für einen zweiten und dritten Lebenszyklus nutzen und verbaute Komponenten weiterverwenden.

Das Konzept KUKA Circular Services hat das Ziel, Roboter für einen zweiten und dritten Lebenszyklus zu nutzen und verbaute Komponenten weiter zu verwenden. Was sind für Sie wesentliche Merkmale dieser Kreislaufwirtschaft? Und wie werden diese Prinzipien bei KUKA umgesetzt?

Die Circular Services wenden die Kernprinzipien der Kreislaufwirtschaft auf die KUKA Roboter an:

  • Das Design aller unserer Produkte ist wohldurchdacht und ermöglicht einfache Reparaturen.
  • Der Rückkauf von Robotern bietet uns die Möglichkeit, sie als überarbeitete, geprüfte Gebrauchtroboter wieder in den Markt zu bringen. So erhalten sie einen maximalen Lebenszyklus.
  • Auch unsere Plattform für den Weiterverkauf von KUKA Robotern an Dritte trägt zu einem verlängerten Lebenszyklus bei. KUKA garantiert dabei maximale Unterstützung.
  • Besonders wichtig ist uns, dass durch die Nutzung eines erweiterten Gebrauchtroboterangebots Ressourcen geschont werden, indem weniger neue Roboter hergestellt werden müssen. Die CO2-Emissionen reduzieren sich – ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität.
  • Eine längere Einsatzdauer eines Roboters bedeutet am Ende weniger Abfall. Für uns eine Möglichkeit, um zum Erhalt der Biodiversität beizutragen.

Unsere Roboter sind sehr langlebig und können natürlich auch repariert werden. Aber wir bei KUKA machen uns schon zu Beginn Gedanken, was nach diesem Lebenszyklus mit unseren Robotern passiert. Wir haben uns gefragt: Wie können wir Roboter vor der Verschrottung retten, besser mit wertvollen, verbauten Ressourcen umgehen und einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft leisten? Deshalb hat der KUKA Customer Service die Circular Services ins Leben gerufen.

Unser Ziel: Roboter für einen zweiten und dritten Lebenszyklus nutzen und verbaute Komponenten weiterverwenden.

Wie wird die Langlebigkeit der KUKA-Roboter gefördert? Wie können gebrauchte Roboter vor der Verschrottung bewahrt werden?

KUKA bietet verschiedene Verkaufsmöglichkeiten für gebrauchte Robotersysteme, zum Beispiel über den KUKA-eigenen Marketplace. So können Kunden gebrauchte Roboter an KUKA zurück verkaufen oder über den KUKA Marktplatz ihre KUKA Roboter an Dritte vermitteln. Des Weiteren findet sich im KUKA Marketplace ein breites Sortiment an gebrauchten und generalüberholten Robotern in verschiedensten Qualitätsstufen und mit unterschiedlichsten Altern – so haben wir für jedes Kundenbedürfnis den passenden gebrauchten Roboter.

Wie kann man sich die Werkstatt für Gebrauchtroboter in Augsburg vorstellen? Gibt es eine Möglichkeit, Roboter dort abzugeben?

Nach dem Rückkauf werden die Robotersysteme nach KUKAs Qualitätsrichtlinien an unseren Standorten in Ungarn oder in unserer Augsburger Werkstatt generalüberholt und dann als Used Robots wieder zum Verkauf angeboten. Hier in diesem Video bekommt man einen Einblick, wie die Werkstatt aussieht: Sustainability Insights II: Für eine grünere Kreislaufwirtschaft - KUKA AG.

Wie werden die Roboter verwertet, wenn ihr Lebenszyklus abgeschlossen ist?

Ist eine Wiederaufrüstung von zurückgekauften Robotern und Steuerungen nicht mehr sinnvoll, werden diese zerlegt. Noch verwendbare Teile werden gereinigt, auf vollständige Funktion hin getestet und als gebrauchte Ersatzteile angeboten. Damit verlängern diese Ersatzteile nachhaltig auch die Lebensdauer anderer Roboter und Steuerungen, die bereits nicht mehr am Markt verfügbar sind. Nicht mehr verwendete Teile werden recycelt.

Wie wird die Langlebigkeit der KUKA-Roboter gefördert? Wie können gebrauchte Roboter vor der Verschrottung bewahrt werden?

KUKA bietet verschiedene Verkaufsmöglichkeiten für gebrauchte Robotersysteme, zum Beispiel über den KUKA-eigenen Marketplace. So können Kunden gebrauchte Roboter an KUKA zurück verkaufen oder über den KUKA Marktplatz ihre KUKA Roboter an Dritte vermitteln. Des Weiteren findet sich im KUKA Marketplace ein breites Sortiment an gebrauchten und generalüberholten Robotern in verschiedensten Qualitätsstufen und mit unterschiedlichsten Altern – so haben wir für jedes Kundenbedürfnis den passenden gebrauchten Roboter.

Wie kann man sich die Werkstatt für Gebrauchtroboter in Augsburg vorstellen? Gibt es eine Möglichkeit, Roboter dort abzugeben?

Nach dem Rückkauf werden die Robotersysteme nach KUKAs Qualitätsrichtlinien an unseren Standorten in Ungarn oder in unserer Augsburger Werkstatt generalüberholt und dann als Used Robots wieder zum Verkauf angeboten. Hier in diesem Video bekommt man einen Einblick, wie die Werkstatt aussieht: Sustainability Insights II: Für eine grünere Kreislaufwirtschaft - KUKA AG.

Wie werden die Roboter verwertet, wenn ihr Lebenszyklus abgeschlossen ist?

Ist eine Wiederaufrüstung von zurückgekauften Robotern und Steuerungen nicht mehr sinnvoll, werden diese zerlegt. Noch verwendbare Teile werden gereinigt, auf vollständige Funktion hin getestet und als gebrauchte Ersatzteile angeboten. Damit verlängern diese Ersatzteile nachhaltig auch die Lebensdauer anderer Roboter und Steuerungen, die bereits nicht mehr am Markt verfügbar sind. Nicht mehr verwendete Teile werden recycelt.

Tipps für Unternehmen: Wie möchten Sie andere Unternehmen dazu ermutigen, einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten?

  • Kooperationen und Netzwerke nutzen (Best Practices)
  • Wirtschaftliche Vorteile herausarbeiten
  • Ökologische Vorteile hervorheben
  • Interne Prozesse prüfen und optimieren im Hinblick auf Kreislaufwirtschaft, Synergien zu bereits bestehenden Aktivitäten finden.
  • Einen einzelnen Teil der Kreislaufwirtschaft fokussieren und klein anfangen, danach Schritt für Schritt ausbauen.

Haben Sie Zertifizierungen? Sind Sie verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht zu schreiben?

Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und haben 2023 den SBTi Commitment Letter unterzeichnet und uns damit verpflichtet, Ziele im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel und Netto-Null-Zukunft zu entwickeln. Darüber hinaus beteiligt sich KUKA regelmäßig an CDP, das Informationen zum Umgang mit Klima- und Wasserrisiken aus finanzwirtschaftlicher Sicht analysiert. Bei Supplier Assurance erzielte KUKA mit 92 von 100 Punkten ein Top Ergebnis. Zudem erhielten KUKA AG und KUKA Systems North America 2024 die Bronzemedaille bei EcoVadis. Alle Zertifizierungen von KUKA finden Sie hier.

KUKA ist seit 2022 nicht mehr börsennotiert und hat seitdem freiwillig einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, denn verschiedene Stakeholdergruppen wie unsere Kunden erwarten von uns eine transparente Berichterstattung. In unserem Nachhaltigkeitsbericht stellen wir dar, wie wir die wesentlichen Themen managen, welche Ziele wir uns gesetzt haben und welche Aktivitäten angestoßen wurden, um diese zu erreichen. Darüber hinaus bereiten wir uns auf die künftige CSRD-Berichtspflicht vor.

Vor welchen Hindernissen und Konflikten standen Sie bei der Umsetzung des Circular-Economy-Gedankens?

Für viele Kunden ist es sehr ungewohnt, eine gebrauchte Maschine zu erwerben, zudem spielt Nachhaltigkeit an sich bei vielen Endanwendern (Maschinenbetreibern) noch keine große Rolle. Darüber hinaus waren auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit und ganz konkrete interne (Verwaltungs-)Prozesse Themen.

Welcher logistische Aufwand liefert eine Kreislaufwirtschaft in der Roboterbranche? Lohnt sich das?

KUKA profitiert von einer bestehenden Reparatur- und Logistik-Infrastruktur auf die auch mit den Circular Services zugegriffen wird. Aufgrund der Langlebigkeit der Roboter rentiert sich das Refurbishment in den meisten Fällen auch nach vielen Jahren im Einsatz. Der refurbishte Roboter kann für viele weitere Jahre zum Einsatz kommen, weshalb sich der logistische Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis (Wiedereinsatz der wertvollen Materialien, weniger CO2 durch Wiederverwendung) rentiert.

Das Unternehmen KUKA

Die KUKA Group ist ein international tätiger Automatisierungskonzern mit einem Umsatz von rund 3,7 Mrd. EUR und rund 15.000 Mitarbeitenden. Als einer der weltweit führenden Anbieter von intelligenten, ressourcenschonenden Automatisierungslösungen bietet KUKA Industrieroboter, autonome, mobile Roboter (AMR) samt Steuerungen, Software und cloudbasierten Digital-Services sowie vollvernetzte Produktionsanlagen für verschiedene Branchen und Märkte wie Automotive mit Schwerpunkt E-Mobility & Battery, Electronics, Metal & Plastic, Consumer Goods, Food, E-Commerce, Retail und Healthcare. Die KUKA Group ist mit über 100 Standorten in mehr als 50 Ländern aktiv. Die größten Standorte befinden sich in Deutschland, USA, China und Ungarn, der Hauptsitz ist in Augsburg. Zur KUKA Group gehören die Anlagenbausparte KUKA Systems, die Robotiksparte KUKA Robotics, Swisslog (Intralogistik-Automatisierung), Swisslog Healthcare (Krankenhaus- und Apotheken-Automatisierung) sowie die Digitalsparte KUKA Digital mit den Software-Spezialisten Visual Components, Device Insight und mosaixx.

Kontakt

KUKA AG

Nachhaltigkeitsmonitoring A³ – Schon gewusst?

Umfragen aus dem Nachhaltigkeitsmonitor 2023/24 haben ergeben, dass 33,7% der befragten Unternehmen, die keine gebrauchten Geräte kaufen, dies noch nicht in Betracht gezogen haben. 

Umfragen aus dem Nachhaltigkeitsmonitor 2023/24 haben ergeben, dass 33,7% der befragten Unternehmen, die keine gebrauchten Geräte kaufen, dies noch nicht in Betracht gezogen haben. 

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