Praxisbeispiel Nachhaltiges Wirtschaften – Klimarisikomanagement als Wettbewerbsvorteil: Die Grenzebach Gruppe zeigt, wie es geht

Die Grenzebach Gruppe, ein global agierendes Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau mit Hauptsitz in Hamlar, hat Klimarisikomanagement fest in ihre Nachhaltigkeitsstrategie integriert. Dieser Ansatz macht nicht nur das Unternehmen resilienter gegen Umweltveränderungen, sondern verschafft ihm auch einen klaren Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend umweltbewussten Wirtschaft. Im Interview mit Dominik Schwarz und Daniela Köttel zeigen sie auf, welche Strategie sie verfolgen und wie auch sie immer wieder vor Herausforderungen stehen.

Pionierarbeit im Klimarisikomanagement

Grenzebach versteht Klimarisikomanagement nicht nur als Mittel zur Risikominderung, sondern als integralen Bestandteil einer vorausschauenden Unternehmensstrategie. „Wir sind First Mover im Bereich Anlagenbau und wollen auch im Bereich Nachhaltigkeit vor der Welle schwimmen“, erklärt Dominik Schwarz, verantwortlich für Nachhaltigkeit und Umweltmanagement. Dabei wird das Unternehmen nicht nur von regulatorischen Anforderungen wie der ESRS-Berichterstattung (European Sustainability Reporting Standards) getrieben, sondern auch von der inneren Überzeugung, dass nachhaltige Innovationen die Basis für zukünftigen Erfolg bilden.

Umgang mit Extremen: Das Hochwasser 2024

Ein einschneidendes Ereignis für Grenzebach war das Hochwasser im Juni 2024, das den Hauptstandort Hamlar schwer traf. Trotz intensiver Vorbereitungen — wie Hochwasserschutzwände und enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr — wurden wesentliche Bereiche der Produktion überflutet. „In einigen Hallen stand das Wasser bis zu 70 Zentimeter hoch“, berichtet Dominik Schwarz. „Unsere bestehenden Schutzmaßnahmen wurden überwunden, und das hat uns erneut die Grenzen theoretischer Planungen aufgezeigt.“

Die unmittelbaren Folgen des Hochwassers waren gravierend: Maschinen und Produktionsgüter wurden zerstört, die Produktion musste über mehrere Wochen stillgelegt werden. Daniela Köttel, Mitarbeiterin der Kommunikationsabteilung, betont jedoch:

„Unsere schnelle Reaktionsfähigkeit war entscheidend, um den Schaden einzugrenzen. Dank eines engagierten Notfallteams konnten wir die wichtigsten Systeme schnell wiederherstellen.“

Die Grenzebach Gruppe, ein global agierendes Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau mit Hauptsitz in Hamlar, hat Klimarisikomanagement fest in ihre Nachhaltigkeitsstrategie integriert. Dieser Ansatz macht nicht nur das Unternehmen resilienter gegen Umweltveränderungen, sondern verschafft ihm auch einen klaren Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend umweltbewussten Wirtschaft. Im Interview mit Dominik Schwarz und Daniela Köttel zeigen sie auf, welche Strategie sie verfolgen und wie auch sie immer wieder vor Herausforderungen stehen.

Pionierarbeit im Klimarisikomanagement

Grenzebach versteht Klimarisikomanagement nicht nur als Mittel zur Risikominderung, sondern als integralen Bestandteil einer vorausschauenden Unternehmensstrategie. „Wir sind First Mover im Bereich Anlagenbau und wollen auch im Bereich Nachhaltigkeit vor der Welle schwimmen“, erklärt Dominik Schwarz, verantwortlich für Nachhaltigkeit und Umweltmanagement. Dabei wird das Unternehmen nicht nur von regulatorischen Anforderungen wie der ESRS-Berichterstattung (European Sustainability Reporting Standards) getrieben, sondern auch von der inneren Überzeugung, dass nachhaltige Innovationen die Basis für zukünftigen Erfolg bilden.

Umgang mit Extremen: Das Hochwasser 2024

Ein einschneidendes Ereignis für Grenzebach war das Hochwasser im Juni 2024, das den Hauptstandort Hamlar schwer traf. Trotz intensiver Vorbereitungen — wie Hochwasserschutzwände und enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr — wurden wesentliche Bereiche der Produktion überflutet. „In einigen Hallen stand das Wasser bis zu 70 Zentimeter hoch“, berichtet Dominik Schwarz. „Unsere bestehenden Schutzmaßnahmen wurden überwunden, und das hat uns erneut die Grenzen theoretischer Planungen aufgezeigt.“

Die unmittelbaren Folgen des Hochwassers waren gravierend: Maschinen und Produktionsgüter wurden zerstört, die Produktion musste über mehrere Wochen stillgelegt werden. Daniela Köttel, Mitarbeiterin der Kommunikationsabteilung, betont jedoch:

„Unsere schnelle Reaktionsfähigkeit war entscheidend, um den Schaden einzugrenzen. Dank eines engagierten Notfallteams konnten wir die wichtigsten Systeme schnell wiederherstellen.“

Tipps für Unternehmen

 

  • Frühzeitig handeln: Entwickeln Sie eine klare Strategie für Klimarisikomanagement, bevor externe Anforderungen oder Naturereignisse Druck erzeugen.
  • Stakeholder einbinden: Arbeiten Sie eng mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten zusammen, um Wissen und Ressourcen effektiv zu nutzen.
  • Innovationen fördern: Investieren Sie in nachhaltige Technologien und Lösungen, die langfristig einen Wettbewerbsvorteil sichern.
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Das Ereignis war nicht nur eine Belastungsprobe, sondern auch eine wertvolle Lektion. „Wir haben erkannt, dass Klimarisikomanagement ein kontinuierlicher Prozess ist“, erklärt Schwarz. Zu den langfristigen Maßnahmen gehören die Gebäudeplanung, die Erweiterung der Hochwasserschutzkonzepte und der verstärkte Austausch mit lokalen Akteuren wie der Feuerwehr und benachbarten Unternehmen. „Ein entscheidender Punkt ist, dass wir aus der Zusammenarbeit lernen und die Erfahrungen in konkrete Verbesserungen umsetzen“, führt Köttel weiter aus.

Nachhaltigkeit als Innovationstreiber

Grenzebach nutzt seine technologische Expertise, um nachhaltige Innovationen voranzutreiben. Beispielsweise wurde für die Herstellung von Gipskartonplatten ein Trockner entwickelt, der den Wasserverbrauch und Energieaufwand im Prozess deutlich verringert. Ebenso bietet das UnternehmenWärmerückgewinnungssysteme an, damit Kunden die Abwärme aus energieintensiven Prozessen weiternutzen können.

Darüber hinaus hat Grenzebach ein Verfahren zur Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm entwickelt. „Mit dieser Technologie können wir einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten“, erklärt Schwarz. „Obwohl dies nicht unser Kerngeschäft ist, zeigt es, dass Nachhaltigkeit auch über bestehende Geschäftsmodelle hinaus neue Möglichkeiten schafft.“

Diese Technologien unterstützen Kunden dabei, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen. „Unsere Kunden erwarten von uns nicht nur die richtige Qualität zur richtigen Zeit, sondern auch, dass wir nachhaltige Innovationen liefern, die ihren CO2-Fußabdruck verringern“, bekräftigt Schwarz.

Druck durch die gesamte Lieferkette

Besonders im B2B-Bereich sieht sich Grenzebach einem wachsenden Druck ausgesetzt, Produkte klimafreundlich zu gestalten. „Der Druck kommt nicht nur von unseren direkten Kunden, sondern auch von deren Endkunden“, erklärt Köttel.

„Endverbraucher achten zunehmend darauf, wie nachhaltig Produkte sind, und das wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette aus.“

Diese Anforderungen führen dazu, dass Grenzebach seine Innovationen gezielt darauf ausrichtet, die Nachhaltigkeitsziele seiner Kunden zu unterstützen. „Es geht nicht nur darum, Maschinen zu liefern, sondern auch darum, dass diese Maschinen nachhaltig produzieren“, betont Schwarz.

Netzwerke und Mitarbeiter als Schlüssel zum Erfolg

Ein weiteres Schlüsselmerkmal der Strategie ist das starke Netzwerkdenken innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Grenzebach betont, wie wichtig der Austausch mit anderen Unternehmen, Verbänden und lokalen Akteuren ist. „Netzwerke sind für uns essenziell, um Synergien zu schaffen und voneinander zu lernen“, erklärt Schwarz. Beispielsweise arbeitet Grenzebach eng mit regionalen Partnern zusammen, um Risiken frühzeitig zu identifizieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Auch intern setzt das Unternehmen auf umfassende Schulungen und die Einbindung der Mitarbeiter. „Unsere Mitarbeiter sind die treibende Kraft hinter den Lösungen, die wir entwickeln“, sagt Köttel. Regelmäßige Workshops und Informationsveranstaltungen sollen sicherstellen, dass alle Angestellten nicht nur die Unternehmensziele verstehen, sondern auch aktiv zur Umsetzung beitragen. „Es ist wichtig, ihnen zu zeigen, dass ihre Beiträge einen Unterschied machen und dass sie Teil eines größeren Ganzen sind“, fügt sie hinzu.

Grenzebach hat zudem interne Plattformen eingeführt, auf denen Ideen und Best Practices geteilt werden. Diese Initiativen sollen die Innovationskraft des gesamten Teams steigern und gleichzeitig die Motivation fördern.

„Wenn jeder Einzelne versteht, wie sein Beitrag das Gesamtbild beeinflusst, entsteht eine ganz neue Dynamik“,

betont Schwarz.

Wettbewerbsvorteil durch vorausschauendes Handeln

Grenzebach sieht Nachhaltigkeit als eine Art „neue Währung“ in der Industrie. Kunden und Investoren fordern zunehmend Transparenz in Bezug auf Klimarisiken und Emissionen. Schwarz hebt hervor: „Unternehmen, die proaktiv handeln, profitieren nicht nur von einer stärkeren Marktposition, sondern sichern sich auch Zugang zu finanziellen Vorteilen wie grünen Investitionen und Fördermitteln.“

Netzwerke und Mitarbeiter als Schlüssel zum Erfolg

Ein weiteres Schlüsselmerkmal der Strategie ist das starke Netzwerkdenken innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Grenzebach betont, wie wichtig der Austausch mit anderen Unternehmen, Verbänden und lokalen Akteuren ist. „Netzwerke sind für uns essenziell, um Synergien zu schaffen und voneinander zu lernen“, erklärt Schwarz. Beispielsweise arbeitet Grenzebach eng mit regionalen Partnern zusammen, um Risiken frühzeitig zu identifizieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Auch intern setzt das Unternehmen auf umfassende Schulungen und die Einbindung der Mitarbeiter. „Unsere Mitarbeiter sind die treibende Kraft hinter den Lösungen, die wir entwickeln“, sagt Köttel. Regelmäßige Workshops und Informationsveranstaltungen sollen sicherstellen, dass alle Angestellten nicht nur die Unternehmensziele verstehen, sondern auch aktiv zur Umsetzung beitragen. „Es ist wichtig, ihnen zu zeigen, dass ihre Beiträge einen Unterschied machen und dass sie Teil eines größeren Ganzen sind“, fügt sie hinzu.

Grenzebach hat zudem interne Plattformen eingeführt, auf denen Ideen und Best Practices geteilt werden. Diese Initiativen sollen die Innovationskraft des gesamten Teams steigern und gleichzeitig die Motivation fördern.

„Wenn jeder Einzelne versteht, wie sein Beitrag das Gesamtbild beeinflusst, entsteht eine ganz neue Dynamik“,

betont Schwarz.

Wettbewerbsvorteil durch vorausschauendes Handeln

Grenzebach sieht Nachhaltigkeit als eine Art „neue Währung“ in der Industrie. Kunden und Investoren fordern zunehmend Transparenz in Bezug auf Klimarisiken und Emissionen. Schwarz hebt hervor: „Unternehmen, die proaktiv handeln, profitieren nicht nur von einer stärkeren Marktposition, sondern sichern sich auch Zugang zu finanziellen Vorteilen wie grünen Investitionen und Fördermitteln.“

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Grenzebach Maschinenbau GmbH

Albanusstraße 1
86663 Asbach-Bäumenheim/Hamlar

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