Angebot Innovation Neues KI-Zertifikat für Auszubildende

Kursangebot des KI-Produktionsnetzwerks für produzierende Unternehmen

Einen zertifizierten Kurs zu Künstlicher Intelligenz für Auszubildende bietet seit Kurzem das KI-Produktionsnetzwerk an der Universität Augsburg an. Er gibt den jungen Menschen einen Einstieg in das Thema KI in der Produktion. Der erste Lehrgang startete Mitte November. Die Inhalte werden teils online gelehrt, teils ganz praktisch im KI-Erlebnisraum „Halle 43“ vermittelt.

Fünfzehn Auszubildende aus sieben Unternehmen der Region sind bald stolze Besitzerinnen und Besitzer eines Zertifikats zu Künstlicher Intelligenz in produzierenden Unternehmen. Die 15 nehmen derzeit am ersten Auszubildenden-Kurs des KI-Produktionsnetzwerks an der Universität Augsburg teil. Er wurde gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Schwaben, IHK, und der Handwerkskammer für Schwaben, HWK, entwickelt und startete kürzlich.

Zuerst lernten die Auszubildenden in Online-Modulen, die Grundlagen Künstlicher Intelligenz kennen. Auf dem Stundenplan standen beispielsweise „Daten und KI“, „Maschinelles Lernen“ sowie „KI und Ethik“. Alle Lernmodule sind interaktiv und schließen mit einem Quiz ab. Im ersten von zwei Praxistagen erlebten die Nachwuchskräfte kürzlich nun einen KI-Escape Room und erstellten am Computer ein eigenes Projekt: einen Produktions-Workflow, mit dem sie dann eine Künstliche Intelligenz trainierten. Sie beschäftigten sich außerdem mit der Frage, wie ein KI-Projekt in einem Unternehmen umgesetzt werden kann und erarbeiteten Abläufe, Voraussetzungen, involvierte Stakeholder und Kommunikationsprozesse. Alle Praxismodule des Lehrgangs finden im Erlebnisraum „Halle 43“ des KI-Produktionsnetzwerks statt.

Praxisprojekt im Unternehmen

Es bearbeiten alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in ihren Unternehmen eine „Hausaufgabe“: sie setzen in ihren Betrieben ein kleines KI-Projekt um. Am zweiten Praxistag dann werden alle gemeinsam diese Projekte und deren Umsetzung analysieren, um gegenseitig von den Erfahrungen und Erlebnissen mit KI zu lernen.

Von der Fachinformatikerin bis zum Industriekaufmann nehmen Auszubildende ganz verschiedener Berufe an der neuen Weiterbildung teil. Die Azubis mussten dafür keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Die Nachfrage war bereits zum Start des Kurses sehr hoch. Es gibt bereits 160 Anmeldungen für weitere Kurse, deren Termine demnächst bekannt gegeben werden.

Einen zertifizierten Kurs zu Künstlicher Intelligenz für Auszubildende bietet seit Kurzem das KI-Produktionsnetzwerk an der Universität Augsburg an. Er gibt den jungen Menschen einen Einstieg in das Thema KI in der Produktion. Der erste Lehrgang startete Mitte November. Die Inhalte werden teils online gelehrt, teils ganz praktisch im KI-Erlebnisraum „Halle 43“ vermittelt.

Fünfzehn Auszubildende aus sieben Unternehmen der Region sind bald stolze Besitzerinnen und Besitzer eines Zertifikats zu Künstlicher Intelligenz in produzierenden Unternehmen. Die 15 nehmen derzeit am ersten Auszubildenden-Kurs des KI-Produktionsnetzwerks an der Universität Augsburg teil. Er wurde gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Schwaben, IHK, und der Handwerkskammer für Schwaben, HWK, entwickelt und startete kürzlich.

Zuerst lernten die Auszubildenden in Online-Modulen, die Grundlagen Künstlicher Intelligenz kennen. Auf dem Stundenplan standen beispielsweise „Daten und KI“, „Maschinelles Lernen“ sowie „KI und Ethik“. Alle Lernmodule sind interaktiv und schließen mit einem Quiz ab. Im ersten von zwei Praxistagen erlebten die Nachwuchskräfte kürzlich nun einen KI-Escape Room und erstellten am Computer ein eigenes Projekt: einen Produktions-Workflow, mit dem sie dann eine Künstliche Intelligenz trainierten. Sie beschäftigten sich außerdem mit der Frage, wie ein KI-Projekt in einem Unternehmen umgesetzt werden kann und erarbeiteten Abläufe, Voraussetzungen, involvierte Stakeholder und Kommunikationsprozesse. Alle Praxismodule des Lehrgangs finden im Erlebnisraum „Halle 43“ des KI-Produktionsnetzwerks statt.

Praxisprojekt im Unternehmen

Es bearbeiten alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in ihren Unternehmen eine „Hausaufgabe“: sie setzen in ihren Betrieben ein kleines KI-Projekt um. Am zweiten Praxistag dann werden alle gemeinsam diese Projekte und deren Umsetzung analysieren, um gegenseitig von den Erfahrungen und Erlebnissen mit KI zu lernen.

Von der Fachinformatikerin bis zum Industriekaufmann nehmen Auszubildende ganz verschiedener Berufe an der neuen Weiterbildung teil. Die Azubis mussten dafür keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Die Nachfrage war bereits zum Start des Kurses sehr hoch. Es gibt bereits 160 Anmeldungen für weitere Kurse, deren Termine demnächst bekannt gegeben werden.

Wir sehen branchenübergreifend einen Trend zur Automatisierung von Produktlinien. Das geht oft einher mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz, kurz KI


Dr. Marietta Menner, Leiterin des Bildungsprogramms des KI-Produktionsnetzwerks

Ein zentraler Baustein im Wissenstransfer

Die Lernmaterialien für den Kurs entwickelte sie mit ihrem Team speziell für Auszubildende. „Das KI-Zusatzzertifikat stellt einen zentralen Baustein zur Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der zukunftsfähigen und digitalen Gestaltung ihrer Produktion dar. So kann die regionale Wirtschaft von der Forschung zur Produktion der Zukunft profitieren“, fasst Menner den Kontext zusammen.

Spezifika im produzierenden Gewerbe

Im produzierenden Gewerbe erfolgt der Einsatz von KI in besonderen Umständen. „Für dieses komplexe und sehr technische Thema fehlte bislang ein geeigneter Einstieg. Es geht uns darum, mit dem neuen Kurs einen spezifischen Einstieg zu bieten“, schildert Dr. Christian Fischer, Abteilungsleiter Ausbildung und stellvertretender Bereichsleiter Berufliche Bildung IHK Schwaben, die Ausgangslage. „In Zusammenarbeit mit freiwilligen Testgruppen aus der heimischen Wirtschaft ist der Kurs im Vorfeld nach den Bedürfnissen der Zielgruppe konzipiert worden, durch stetiges Feedback bleibt er auch weiterhin aktuell“, erklärt Volker Zimmermann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer HWK Schwaben.

Azubis als KI-Botschafter

Das neue Zertifikat ist für Auszubildende regionaler Unternehmen aktuell noch kostenfrei. Es  ermöglicht einen übersichtlichen Zugang zum umfassenden Thema KI. Menner: „Auszubildende verfügen nach dem Kurs über ein grundlegendes Verständnis der Thematik, können mit den entsprechenden Begrifflichkeiten umgehen und wissen, wie KI-Workflows gestaltet sein müssten. Sie kennen verschiedene Anwendungsbereiche für KI im Unternehmen und können das dann auf eigene Prozesse übertragen. Sie fungieren also als KI-Botschafter“.

weitere Informationen

Kontakt

Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU)

Dr. Marietta Menner
Leitung Geschäftsbereich MINT; MINT-Managerin MINT-Region Al

Universitätsstraße 1a
86159 Augsburg

+49 821 5983598
+49 821 598-3397
marietta.menner@amu.uni-augsburg.de
http://www.amu.uni-augsburg.de

Angebote, Projekte und Experten des KI-Produktionsnetzwerks für Unternehmen

Angebot Innovation Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für den Mittelstand

Das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg unterstützt Unternehmen aus dem Mittelstand dabei, digitale Technologien gewinnbringend und nachhaltig einzusetzen. ... mehr
Mehr lesen

weitere Angebote aus dem Bereich Innovation

Angebot Innovation NIS-2: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Die NIS-2-Richtlinie erhöht europaweit die Anforderungen an die Cybersicherheit. Rund 30.000 Unternehmen in Deutschland sind betroffen und müssen Risikomanagement, Meldepflichten und Schulungen umsetzen. Geschäftsleitungen tragen dabei eine direkte Verantwortung. ... mehr
Mehr lesen

Angebot Innovation Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für den Mittelstand

Das Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg unterstützt Unternehmen aus dem Mittelstand dabei, digitale Technologien gewinnbringend und nachhaltig einzusetzen. ... mehr
Mehr lesen

News zum Thema Innovation

Pressemitteilung 22.07.2026 Augsburger Technologietransferkongress diskutiert Zukunft der Industrie in der Region

Bei dem 15. Augsburger Technologietransfer-Kongress 2026, der in in der Factory im Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S) in Augsburg stattfand, wurden gemeinsam mit den 200 Teilnehmern aus Unternehmen, Wissenschaft und Innovationsakteuren der Region wieder wichtige Zukunftsinnovation aus der Region wie z.B. für die Energiewende, den Einsatz von KI, der Robotik und Materialforschung vorgestellt. ... mehr
Mehr lesen

Pressemitteilung 25.06.2026 Innovation Walk am TTZ Aichach zeigt neue Wege für digitales und nachhaltiges Bauen

„Das Technologietransferzentrum Aichach steht exemplarisch für die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Region. Alle ziehen an einem Strang, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern. Ein Ort, an dem Zukunft nicht nur diskutiert, sondern gebaut wird“, sagte Dr. ... mehr
Mehr lesen

News Nachhaltigkeit Sustain Lab der THA und IHK Schwaben: praxisnaher Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft

Unternehmen können im SustainLab kostenfrei mit Studierenden zusammenarbeiten und praxisnahe Lösungen entwickeln. Projektvorschläge sind bis zum 30.06. einzureichen. ... mehr
Mehr lesen

News Innovation Zukunftsperspektive für Faurecia-Werk am Standort Augsburg

Das Unternehmen General Dynamics European Land Systems hat eine Vereinbarung mit der französischen Forvia-Gruppe geschlossen, zum Erwerb des Faurecia-Werks in Augsburg. Diese Vereinbarung gewährleistet die Kontinuität des langjährigen Industriestandorts, der sich auf Abgasanlagen für ... mehr
Mehr lesen

News Standort 2,7 Millionen Euro Förderung für digitalen Innovationshub 

Die Universitätsmedizin Augsburg erhält rund 2,7 Millionen Euro Förderung für den Innovationshub MeDIHA. Ziel ist es, medizinische Innovationen und KI schneller in die Praxis zu bringen und Ausgründungen zu fördern. ... mehr
Mehr lesen

News INNOVATION Wochen des Wasserstoffs in der Technologieregion Wasserstoff Augsburg

Die bundesweite Woche des Wasserstoffs 2026 steht vor der Tür und auch im Wirtschaftsraum Augsburg stehen in dieser Woche – und darüber hinaus – zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Wasserstoff an. Dieser Beitrag bietet Ihnen einen Überblick über sämtliche Veranstaltungen, die in ... mehr
Mehr lesen

News Innovation Aktuelle Einblicke in das DLR SG Institut für Test und Simulation von Gasturbinen

Das DLR-Institut für Test und Simulation von Gasturbinen am Augsburg Innovationspark erforscht neue Triebwerkstechnologien und validiert digitale Modelle in einzigartigen Prüfständen. Der Beitrag gibt aktuelle Einblicke in das Institut, seine Entwicklung und seine Bedeutung für den Zukunftsstandort Augsburg. ... mehr
Mehr lesen

News Innovation Additive Fertigung hebt ab!

Die VOCUS GmbH gewinnt den BRE3D Award 2026 mit einem EASA-zertifizierten 3D-Metallbauteil und zeigt das Potenzial additiver Fertigung in der Luftfahrt. ... mehr
Mehr lesen

News Innovation sparkscon 2026 in Augsburg: Region Augsburg zeigt digitale Zukunftskraft

Am 16. Juli 2026 verwandelt sich das Gaswerk Areal in Augsburg erneut in das Zentrum für digitale Zukunftsgestaltung und setzt dabei ein besonderes Zeichen: Die sparkscon feiert ihr 5-jähriges Jubiläum. Mit über 2.000 Besucher:innen, 70+ Speaker:innen, vier Bühnen, kuratierten Masterclasses, einer interaktiven Expo-Area und innovativen Networking-Formaten bringt die sparkscon 2026 Menschen, Ideen und Perspektiven zusammen. Leitkonferenz und Orientierungsgeber für Digitalisierung in Süddeutschland. ... mehr
Mehr lesen

News Nachhaltigkeit Kooperationsprojekt zwischen Augsburger und Schottischer Hochschulen zum Thema Wasserstoff

Die Universität Augsburg und die Technische Hochschule Augsburg bauen ihre internationale Wasserstoff-Forschung aus: Gemeinsam mit der University of the Highlands and Islands in Schottland wollen sie an resilienten Energiesystemen und der Speicherung erneuerbarer Energien in Wasserstoff arbeiten. ... mehr
Mehr lesen

News Innovation Satellit SOVA-S: Augsburger Projekt im Finale eines ESA-Weltraumprogramms

Die Satellitenmission „SOVA-S“ steht in der finalen Auswahl des SCOUT-Programms der ESA. Ziel dieser Mission ist die weltweit erste globale und systematische Vermessung atmosphärischer Schwerewellen im Höhenbereich von 80 bis 400 Kilometern. Sie soll nicht nur offene wissenschaftliche Fragen klären, sondern auch neue Möglichkeiten für die Frühwarnung eröffnen. Dafür nötige Instrumente kommen aus Augsburg. ... mehr
Mehr lesen

News Innovation MittelstandMacher: Innovationsökosystem für den bayerisch-schwäbischen Mittelstand gestartet

Die Initiative zielt darauf ab, in Bayerisch-Schwaben ein mittelständisch geprägtes Netzwerk aufzubauen, das Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups vernetzt, um Innovationen schneller in die betriebliche Anwendung zu bringen. ... mehr
Mehr lesen